2012 & Der Geheimnisvolle Venusknoten
von Karl-Heinz Homann
Was haben Maya-Forscher, „2012 Propheten“ und Astronomen gemeinsam? Antwort: Sie alle wissen nichts Genaues über die geheimnisvolle und harmonische Knotenbewegung der Venus und deren besondere Bedeutung für die Erde!
Die Experten der NASA gehen von einem Universum aus, das durch einen Urknall entstanden ist. Folglich schreiben sie alles, was sich physikalisch nicht einordnen lässt, dem Chaos und dem Zufall zu. Dies gilt ihrer Meinung nach auch für die Knotenbewegung der fast runden Venusbahn, für die es immer noch keine plausible physikalische Erklärung gibt.
Der Umlauf der Erde um die Sonne ist nach dem Model der Lunisolar-Präzession nicht vollständig, sondern ist um circa 50,26" kürzer als 360°. Dabei wird der Abstand vom Bezugsstern mit jährlich 50,26" immer größer, bis die Erde in etwa 25800 Jahren einmal rückwärts um die Sonne gelaufen ist. Nach diesem Model läuft die gegen die Ekliptik geneigte Bahnebene der Venus entgegen der Umlaufrichtung der Planeten um die Sonne*. Die Realität beweist allerdings, dass die Venusknotenlinie in natürlicherweise mit der Planetenbewegung vorwärts durch die Jahreszeiten der Erde (tropisches Jahr) wandert.
Da die Astronomen glauben, dass der wahre 360° Umlauf der Erde um eine "feststehende" Sonne ungefähr 20 Minuten länger sein soll als das tropische Jahr, versuchen sie, die angeblich rückläufige Bewegung der Planetenbahnebenen durch die gravitativen Einflüsse der Planeten selbst zu erklären. Sie erkennen nicht, dass die rückläufige Bewegung der Planetenbahnebenen nur scheinbar ist, da sich das gesamte Sonnensystem im Raum dreht (wahrscheinlich um einen anderen Stern). Diese Bewegung unseres Sonnensystems ist somit die eigentliche Ursache für das langsame Auswandern der Fixsterne, welches schon seit Tausenden von Jahren vom Frühlingspunkt aus beobachtet wird.
Paradoxerweise liefert gerade die NASA, ohne es zu wollen, mit ihren Hochrechnungen der Venus-Daten, auf die wir später eingehen werden, den Beweis der Vorwärtsbewegung der Venus-Knotenlinie und somit, dass Venus-Transite auf einem tropischen Jahr, mit einem 360° Umlauf der Erde um die Sonne, basieren. Weiterhin beweisen sie damit, dass es keine zentralen Transits der Venus geben kann.
*[Beispiel: Ein Gleiter fliegt mit 32,88 km/h in Richtung Osten. Der Wind kommt ihm mit 50,26 km/h direkt entgegen. In Wirklichkeit fliegt der Gleiter also nicht nach Osten, sondern mit 17,38 km/h rückwärts nach Westen.
Bewegt sich die Sonne mit ihren Planeten und Monden um ihren Dual, entfernt sie sich mit ca. 50,26"/Jahr von den Fixsternen. Dadurch, dass die Venusknoten sich mit 32,88"/Jahr in Richtung der Planetenbewegung vorwärts bewegen, entfernen sie sich scheinbar rückwärts mit 17,38"/Jahr von den Fixsternen (50,26" - 32,88" = 17,38")]

Image - courtesy of http://homepage.mac.com/villas1/Calendar/index.html
Über den Beginn des Maya-Kalenders (-Zyklus) streitet man sich schon lange. Einig ist man sich jedoch, dass er um 3000 v. Chr. gewesen sein muss, ebenso, dass es zu diesem Zeitpunkt noch keine Mayas gab, wohl aber den Venus-Zyklus. Sollte der Maya-Kalender auf dem Transit-Zyklus der Venus beruhen, dann begann er wahrscheinlich vor 4862 Jahren am 22. April 2856 v. Chr.
Im Museumspark von La Venta am Golf von Campeche finden wir Zeugnisse der ältesten Kulturen Mesoamerikas. Zwei davon fallen besonders ins Auge: ein Kolossalkopf von ca. 2,4m Durchmesser und einem Gewicht von rund 24 Tonnen, der einen Schwarz-Afrikaner darstellt, sowie einen "weißen Mann" mit einem Bart.
Ist er der Kulturbringer, von dem die Maya berichteten? Er soll angeblich mit dunkelhäutiger Gefolgschaft zu jener Zeit im Golf von Campeche an Land gegangen sein.
Alte Kulturen, besonders die der Sumer, hatten schon bereits vor 5000 Jahren große Kenntnisse in der Astronomie, Astrologie, Mathematik und Geometrie. Es ist auch bekannt, dass sie mit synodischen Umläufen von Mond und Venus rechneten. Sie konnten Sonnenfinsternisse über Jahrhunderte voraussagen. Das kann man aber nur, wenn man Kenntnisse über den Saroszyklus hat, und dieser stammt ja von den Sumer. John N. Harris, einer der besten Kenner babylonischer Astronomie, ist davon überzeugt, dass die Babyloner und Sumer enormes Wissen in der Himmelsmechanik hatten, und die Berechnung von synodischen Umläufen vollkommen beherrschten.
Die Maya z.B. hatten einen Venuskalender und konnten die Venusphasen sowie Venus Transits berechnen. Dazu gehört aber ein wenig mehr, man muss nämlich wissen, um wie viel der Venusknoten über bestimmte Zeiten auswandert.
Es wird von niemand bestritten, dass der Mayakalender 3mal besser als unserer ist. Um die Schaltjahre zu berechnen, benötigte man die 13 und die 20. Auch das war ihnen bekannt, weil sie mit diesen beiden Zahlen gerechnet haben. Angeblich sollten sie auch einen Götterkalender von 260 Tagen (13 x 20) gehabt haben. Wozu brauchten sie den?
Für den Beobachter (Astronom) auf der Erde gibt es 3 wichtige Bahnkreuzungen (Knoten) wonach er sich orientieren kann: die Äquinoktien für die Berechnung des tropischen Jahres, den Saroszyklus für den Mondkalender und Berechnung der Sonnen- und Mondfinsternisse, sowie die Venusknoten für die Berechnung der Venusphasen und Transits.
Ein Götterkalender von 260 Tagen* scheint nicht viel Sinn zu machen, denn dieser würde, da er keinen Bezugspunkt hat, ins chaotische führen.
* [für “A Variant Diagnosis of the Mesoamerican Calendar and the Precession Phenomenon”, siehe http://homepage.mac.com/villas1/Calendar/index.html ]
So wie wir unser 10er - und Dualsystem haben, hatten die Maya ein Zählsystem mit der Basis 20. Dies führt uns 4862 Jahre (20 × 243 + 8 - 6) zurück zum wahrscheinlichen Kalenderbeginn der Maya bzw. deren Vorgänger.
Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Venusknoten ca. 44,47° vom Galaktischen Center, und der obere Venus Transit trat am 22. April auf.
John Major Jenkins, Maya Experte und Autor von "Galactic Alignment", hat herausgefunden, dass im Jahre 2012 der Mayakalender seinen Höhepunkt bzw. sein Ziel erreicht hat. Dann zeigt die Sommer-Sonnenwende genau auf das Galaktische Center. Gleichzeitig sind dabei seit 2856 v. Chr. 20 x 251 Venus-Zyklen abgelaufen, denn am 6.6.2012 haben wir wieder einen Venus-Transit.
Außer diesen beiden Ereignissen, die Ausrichtung auf das galaktische Zentrum und den Venus Transit, der von einer synchronen Knotenbewegung abhängt, gibt es nichts, was die Aufmerksamkeit auf das Jahr 2012 richten könnte.
Fest steht, wie wir später sehen werden, dass die synodische Bewegung 32,88"/Jahr beträgt. Die Knotenbewegung der Venus ist entgegengesetzt und soll sich nach NASA Daten zufällig mit 32,44"/Jahr bewegen. Vor rund 9000 Jahren* müsste dann nach diesen Daten ein zentraler Transit stattgefunden haben.
Weiterhin gibt es diesen Daten zufolge erstmals nach ca. 7600 Jahren, seit dem 22.5.554 n.Chr., wieder regelmässig ein Transitpaar.
*(32,88" minus 32,44" = 0,44"; 32,88" ÷ 0,44" ÷ 2 × 243 Jahre = 9079 Jahre)
Welch eine Ironie: Die Maya und ihre Vorgänger, die demnach nichts von einem Transitpaar wissen konnten, und bestenfalls nur von einem 243er Zyklus (2004) wussten, haben es trotzdem geschafft, den Transit vom 6.6.2012, das Ende des 20 × 251 Zyklus, korrekt vorauszusagen. Sie lebten vor Hipparch, konnten also von einer Präzession der Äquinokten nichts wissen. Oder vielleicht doch? - denn sie waren sich sicher, dass der Venusknoten synchron mit dem synodischen Zyklus abläuft und somit, dass Transits immer paarweise nach tropischer Zeit auftreten.
Das Problem mit den "vermurksten" Venus-Transitberechnungen der NASA
Wir werden nun an Hand von astronomischen Daten der NASA, welche über einen Zeitraum von 3653 Jahren auf die Minute genau vorliegen, beweisen, dass
1. die Venus-Transits nicht nach siderischer, sondern nach tropischer Zeit ablaufen, und
2. dass die Knotenbewegung der Venus exakt in einem 251jährigen Zyklus integriert ist.
Dazu müssen wir uns etwas genauer mit dem 251jährigen Zyklus der Venus-Transits beschäftigen.
Zum besseren Verständnis nehmen wir uns nur die Juni-Transits vor und lassen die Dezember-Transits außer acht. Dies hat auch den Vorteil, dass wir den elliptischen Umlauf der Erde um die Sonne nicht berücksichtigen müssen. Wir rechnen also mit einem vollen 360° Umlauf der Erde um die Sonne und mittleren Umlaufzeiten. Dabei fallen auch die 2 Tage Differenz (6. - 8. Juni) nach 243 Jahren kaum ins Gewicht. Die Beobachtung, dass bei einem elliptischen Umlauf die Erde einige Tage mehr in ihrer Bahn vom Frühlingspunkt zum Herbstpunkt braucht als vom Herbstpunkt zum Frühlingspunkt, kann nicht die falsche Vorstellung unterstützen, dass der wahre 360° Umlauf der Erde um die Sonne ca. 20 Minuten länger sein soll als das tropische Jahr.
Bei diesen Juni-Transiten stellen wir fest, dass alle 243 Jahre ein Transit erfolgt und 8 Jahre später ein zweiter. Betrachten wir dazu die Transits von 1518 bis 2012. Auf den ersten Blick möchte man annehmen, dass man es mit 2 getrennten 243jährigen Zyklen zu tun hat: die unteren Transits von 1518 - 1761 -2004 und die oberen von 1526 - 1769 - 2012. (Die NASA geht tatsächlich fälschlicherweise von dieser Annahme aus und spricht von zwei getrennten 243er Serien).
Ein reiner 243 jähriger Zyklus könnte nur dann existieren, wenn es die Knotenbewegung der Venus-Bahnebene nicht gäbe. In Wirklichkeit beträgt diese aber 32,88"/Jahr und hat sich in 251 trop. Jahren genau um 5 synodische Jahre von 583,922241369 trop. Tagen = 7,99363057 trop. Jahre entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt. Diese Tatsache bringt nun zwangsläufig den 251er Zyklus zustande, der im Folgenden ausführlich beschrieben wird.

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Beginnen wir mit dem Transit vom 26. Mai (4. Juni)* 1518 um 01:56 UTC (Greatest Contact [GC]).
*Da am 15. Okt. 1582 die Kalender-Reform stattfand, müssen wir für unsere Berechnungen 10 Tage dazu rechnen, und für die Julianische Korrektur wiederum 1 Tag abziehen, das ergibt den 4. Juni. Die NASA hat irrtümlich den 5. Juni errechnet. Den Fehler muss man nicht unbedingt der NASA anlasten, sondern der untauglichen julianischen Zählweise, welche ja überhaupt der Grund für die damalige Kalender Reform war. Bliebe es bei dem 5. Juni, wäre der 251er Zyklus nach tropischer Zeit nicht 89 Minuten später, sondern 1351 Minuten früher zu Ende.
Dieser Transit erfolgte im unteren Teil der Sonne. Nach 251 trop. Jahren, am 3. Juni 1769 um 22:25 UTC (GC) hatten wir einen Transit im oberen Teil der Sonne. Zwischen beiden Transits ergab sich eine Zeitverzögerung gegenüber der tropischen Zeit von 89 Minuten. Mehr dazu später.
In diesen 251 trop. Jahren hat sich der Venusknoten um 7,99363057 trop. Jahre gegenüber dem synodischen Ablauf zurück bewegt, so dass der nächste Zyklus nicht am 3. Juni 1769, sondern am 6.Juni 1761 beginnt und am 6. Juni 2012 zu Ende ist. Auch hier ergibt sich zwischen beiden Transits eine Zeitverzögerung, diesmal von 70 min.* gegenüber dem trop. Ablauf der Zeit.
* vom 6.6.1761 05:19 UTC bis 6.6.2012 01:29 UTC (einschließlich 61 Schalttage) sind es 132013210 Minuten; und diese minus 132013140,327 Minuten (365,24219878 × 251 × 1440) ergeben 69,67 Minuten
Es soll noch einmal darauf hingewiesen werden, dass der 251er Zyklus nach trop. Zeit abläuft, also fest mit den Äquinoktien gekoppelt ist. Es gibt auch keine Venus-Transit Berechnungen nach einem 20 Minuten längeren siderischen Jahr, weder von der NASA noch von sonst jemand, weil diese einfach nicht funktionieren. Laut NASA-Tabelle treten alle Transits vom Jahre 546 bis 3713 paarweise auf. Dies bedeutet, dass die Venusknoten-Auswanderung für diesen Zeitraum nicht mehr als 0,5"/Jahr von den 32,88"/Jahr abgewichen ist. Wären es mehr gewesen, hätte es nach einer gewissen Zeit nach dieser Tabelle nur alle 243 Jahre einen Transit gegeben.
Bei der Entstehung unseres Sonnensystems gab es für die Erde, verursacht durch die Venus, von Anfang an ein Problem, denn beide haben annähernd die gleiche Masse und gleiche Größe. Obwohl die Bahnebene beider Planeten um etwa 3,4° auseinander driftet, wäre bei einer synodischen Begegnung an den beiden Knoten eine Störung nicht zu vermeiden.
Da die Abschattung der Erde durch den Mond bei einer Sonnenfinsternis den Foucalschen Pendel schon außer Takt bringt, obwohl der Mond nur ca. ein Dreizehntel der Erde bedeckt, muss man davon ausgehen, dass es ähnliche Störungen, verursacht durch die Venus, gegeben hat. Hierbei hat die Erde durch die kurzfristige (ca. 6 Stunden) gravitative Abschattung ein jedes Mal ihre Umlaufbahn um die Sonne ein wenig vergrößert.
Planetenbahnen und der Goldene Schnitt
Vor ungefähr 800 Jahren hatte Fibonacci eine wichtige Zahlenfolge entdeckt, die weder geometrisch noch arithmetisch ist, aber nachweislich sehr eng mit dem vorliegendem Thema zu tun hat. Die Zahlenfolge wurde unter dem Namen Fibonacci-Folge bekannt und ist wie folgt: 1,1,2,3,5,8,13,21,... . Diese Folge weist eine interessante Beziehung zwischen den jeweiligen Zahlen auf, wobei jede Zahl, angefangen mit der dritten, die Summe der beiden vorhergehenden ist. Es wurde auch bewiesen, dass das Verhältnis zwischen einer Fibonacci Nummer zu der vorhergehenden ein konvergenter Kettenbruch ist:

welcher durch die Gleichung
ausgedrückt wird und gleich ist mit
. Folglich hat die Folge
das Limit
.
Die Beziehung zur Fibonacci-Folge ist somit offensichtlich.
Im Laufe der Zeit hat sich mit Hilfe des Kettenbruchs für den Goldenen Schnitt, der bestrebt ist, Störungen aus dem Weg zu gehen und den Zustand der geringsten Anregung herbeizuführen, eine Perfektion der Ausweichung von Störungen entwickelt.
Betrachten wir z.B. die Zahlenfolge 5, 8, 13, so ergeben 8 Umläufe der Erde und 13 Umläufe der Venus um die Sonne zusammen 5 synodische Begegnungen. Diese 5 syn. Begegnungen teilen sich in einem 360° Umlauf um die Sonne mit 5 x 72° in einem fixierten Pentagon auf. Was hat dies zu bedeuten?
Bei einer Knotenauswanderung von durchschnittlich 32,88"/J. (der momentane Messwert der NASA beträgt 32,44"/J.) gäbe es rund alle 3940 Jahre eine gefährliche Konjunktion. D.h. bei einem fixierten Pentagon kommen die beiden um 180° versetzen Knoten im Laufe eines kompletten Umlaufs zehnmal mit den synodischen Punkten in Konjunktion (1296000“ ÷ 32,88"/J ÷ 10 = 3941,6 Jahre).
Es ist nicht auszuschließen, dass dies im entstehenden Sonnensystem auch geschehen ist. Nur so kann die Erde durch kurze gravitative Abschattung der Venus ihre Umlaufbahn vergrößern, um mit einer kombinierten Folge von n × 5 + 2, n × 8 + 3 und n × 13 + 5 eine optimale Bahn zu besetzen.
Dies ergibt mit n = 31 das Verhältnis von 157 zu 251 zu 408 360° Umläufen. Was dabei herauskam ist ein drehendes Pentagon, das sich im Uhrzeigersinn in 251 Jahren um 2,29° (= 5 synodische Zyklen)* bewegt.
* 248 ÷ 155 = 1,6 und 251 ÷ 157 = 1,5987... 1 ÷ (1,6 - 1,5987...) = 785 ÷ 157 = 5 (synodische Zyklen)
Das interessante daran ist, dass sich das Pentagon mit der Kombination der Zahlenfolge 2,3,5 im Uhrzeigersinn bewegt. Alle anderen Kombinationen mit den Zahlenfolgen 3,5,8 ; 8,13,21 usw., folgen der Knotenbewegung, was zu unvermeidbaren gefährlichen Konjunktionen der Venus mit der Erde führen würde.
Mit 32,88"/Jahr greift es geschickt, wie die Zähne eines Zahnrades, in die 2,29° breiten Lücken der entgegengesetzten Knotenbewegung, welche sich auch mit durchschnittlich 32,88"/Jahr bewegt.
Wären es n =30 (also das Verhältnis von 152 - 243 – 395 360° Umläufen), müsste es eine höhere Knotenbewegung von 35,088"/Jahren geben (1296000" ÷ 152 ÷ 243 = 35,088"). Wie wir wissen, ist das in Wirklichkeit nicht der Fall. Auch gäbe es mit Sicherheit beim nächsten Knoten in 121,5 Jahren ein Problem, weil dieser dann genau mit dem 76er synodischen Zyklus in Konjunktion ist.
Harmonisch in einer (Wellen) Sinusfunktion 2πf* sind somit beim 157er (31,4 × 5) Zyklus beide Knoten immer genau in der Mitte zwischen zwei synodischen 5er-Zyklen integriert.
Mit dieser zusätzlichen Kombination wurde eine überlebenswichtige Strategie, die im allgemeinen für stabile und sichere Umlaufbahnen sorgt, auch für die Erde eingeleitet.
* (f steht für Frequenz in Hertz)
Bei so einem komplexen präzisen Ablauf mit „Ausweichmanöver“ könnte man meinen, dass eine höhere Intelligenz die Hand im Spiel hatte*.
* Dr. rer. nat. Hartmut Müller, einer der hervorragendsten Physiker der Gegenwart, hat mit seiner revolutionären Entdeckung über "Die Physik des logarithmischen Raumes" das Universum in ein neues Licht gestellt. Mit dem GS (Global Scaling) Kettenbruch beweist er unter anderem, dass unser Sonnensystem vollkommene Ordnung und Harmonie reflektiert.
Es wäre interessant herauszufinden, ob die Knotenbewegung sich diesem Zyklus angepasst hat oder umgekehrt. Über die Knotenbewegung selbst wurde bereits im Artikel "Venus Transite beweisen, die Erde taumelt nicht" spekuliert. Denkbar wäre auch, dass die Venus beim Überholmanöver der Erde das Bestreben hat, eine gemeinsame Umlaufbahnebene mit der Erde zu erreichen und somit ständig den Knoten synchron zwischen zwei synodischen 5er-Zyklen vor sich herschiebt.
Was auch immer die Ursache für die Knotenbewegung der Venus mit ihren 32,88"/Jahr ist, ohne diese wäre es mit Sicherheit zu gefährlichen Resonanzeffekten gekommen. Alle 121,5 Jahre, in der sicheren Mitte zwischen zwei Transits, kreuzt die Venusbahn die Erdbahn. Sollte z.B. aus irgendeinem Grund die Knotenbewegung der Venus plötzlich zum Stillstand kommen, was ja beim normalen himmelsmechanischen Ablauf der Planeten und Monde vollkommen ausgeschlossen ist, würde ein Chaos spätestens im Dezember 2117, d.h. beim nächsten Transit, eingeleitet. Dann nämlich wäre beim 76er Zyklus die Sonne, Venus und Erde genau in Konjunktion.
Die Pünktlichkeit der Transits hat, nebenbei gesagt, nichts mit der Knotenbewegung zu tun. Die Knotenbewegung bestimmt nur die vertikale Position der Venus, z.B. während des Transits vor der Sonne.
Das was als zwei getrennte 243er Serien (die obere und die untere) angesehen wird, ist nichts anderes als ein harmonischer himmelsmechanischer Ablauf, so wie er hier beschrieben wurde.
In der beiliegenden Tabelle (Auszug aus den Venus-Daten der NASA) sind alle Abweichungen der 251er Zyklen vom Jahre 303 bis 3956 n. Chr. aufgeführt. Daraus ist zu entnehmen, dass die größte Abweichung von 303 bis 554 n. Chr. plus 143 min. gegenüber der tropischen Zeit beträgt und es von 3705 - 3956 n. Chr. sogar eine negative Abweichung von 11 min. gibt.
Vom 6. Juni 1761 bis zum 6. Juni 2012 hat die Erde auf ihrer elliptischen Bahn um die Sonne 251 360° Umläufe gemacht. Dabei ist eine Zeit von 251 x 365,24219878 x 1440 = 132013140,327 min. vergangen. Gleichzeitig hat die Venus mit 408 annähernd kreisförmigen 360° Umläufen die Sonne umrundet. Erde und Venus haben während dieser Zeit außerdem exakt 157 Konjunktionen. Die NASA hat für diese 251 Kalenderjahre eine positive Abweichung von nur ca. 70 min. vorausberechnet.
Damit ist zunächst einwandfrei bestätigt, dass Venus-Transits nicht nach siderischer Zeit sondern nach tropischer Zeit ablaufen. Nach siderischer Zeit hätten es 5118,79 Minuten (rund 3,5 Tage) mehr sein müssen (365,256361 minus 365,24219878 × 1440 × 251 = 5118,79).
Es wird aber noch interessanter. Beim Ablauf der ersten 243 Jahre des 251er Zyklus hat die NASA eine Verkürzung der Umlaufzeiten gegenüber der tropischen Zeit von insgesamt 79 Minuten berechnet.
Vom 6. Juni 1761 05:19 UTC (Greatest Contact) bis 8. Juni 2004 08:20 UTC (GC) haben nach NASA Daten exakt 152 synodische Umläufe stattgefunden. Die vorausberechnete Zeit dafür waren 127808821 min. (88756 Tage x 1440 min. + 181 min) dividiert durch 152 ergibt eine mittlere synodische Zeit von 583,921879569 mittleren Sonnentagen (die Differenz zum wahren mittleren synodischem Jahr von 583,922241369 Tagen ist somit 0,000361793 × 152 × 1440 = 79 min).
Dies bedeutet, Erde und Venus umrunden nach diesen Daten die Sonne von Äquinoktium zu Äquinoktium noch schneller als der eigentliche tropische Umlauf von 360°. Das kann aber wiederum nicht sein, weil nachweisbar die Umlaufzeiten von Erde und Venus, und somit folglich deren mittlerer synodischer Umlauf um die Sonne, in weit mehr als 100 Jahren auf 0,6 s genau konstant sind. (siehe auch "Venus Periode 243 oder 251 Jahre?")
Nun schauen wir uns die restlichen 8 Jahre des 251er Zyklus an. Hier stellen wir fest, dass die Experten der NASA sogar eine Verzögerung von insgesamt 149 Minuten berechnet haben.
Vom 8. Juni 2004 08:20 UTC (Greatest Contact) bis 6. Juni 2012 01:29 UTC (GC) sind 4204389 min. von der NASA vorausberechnet worden. Das ergibt eine mittlere synodische Zeit von 583,942916667 mittleren Sonnentagen (4204389 ÷ 5 ÷ 1440 minus 583,922241369 = 0,020675305 x 5 x 1440 = 149). Und minus 79 min. plus 149 min. ergibt die plus 70 min. für den gesamten Zeitraum von 1761 bis 2012.
Halten wir fest: Die ersten 243 Jahre ergaben 152 synodische Jahre von je 583,921879569 mittleren Sonnentagen, und die letzten 8 Jahre ergaben 5 synodische Jahre von je 583,942916667 mittleren Sonnentagen. Die Differenz von beiden mittleren synodischen Jahren beträgt 30,29 Minuten (0,021037098 × 1440 min.). Das bedeutet, jeder von den 5 synodischen Umläufen in den letzten 8 Jahren ist um 30,29 Minuten länger, als die in den vorhergehenden 243 Jahren.
Im Klartext heisst das: 243 Jahre spurtet die Venus, um am 8. Juni 2004 79 min früher die Erde einzuholen. Nachdem sie das geschafft hat, muss sie besonders langsam gehen lassen, um in den restlichen 8 Jahren bis 2012 die notwendige Verzögerung, in diesem Fall 149 min. zur Verfügung haben. Damit laufen zumindestens die Transits von 2004 und 2012, auf die sich ja die besondere Aufmerksamkeit richtet, nach siderischer Zeit ab. (149 min ÷ 8 Jahre = 18,6 min/J). Die Differenz zu den 20 Minuten ergibt sich dann einfach aus den angeblich komplexen Bahnstörungen der Planeten. Was also nicht passt, wird passend gemacht.
Auch in den jeweils 8 Jahren von 1518 bis 1526 und 1761 bis 1769 lief es so ab. Für den Gesamtzyklus von 1275 bis 1526 betrug die Abweichung von der tropischen Zeit plus 94 min. Davon minus 61 min. für die ersten 243 Jahre ergibt zusammen plus 155 min für die restlichen 8 Jahre.
Von 1518 bis 1769 waren es insgesamt plus 89 min. Davon für die ersten 243 Jahre des 251er Zyklus minus 57 min.; das ergibt zusammen für die letzten 8 Jahre (1761 - 1769) plus 146 min.
Drei mal sind diese periodischen Vorgänge in 737 Jahren laut NASA Daten nacheinander so abgelaufen. Die negativen Abweichungen lagen mit minus 79 min, minus 61 min und minus 57 min dicht beisammen. Man kann also davon ausgehen, dass kein Zufall, sondern Absicht dahinter steht. Bemerkenswert ist hierbei, wie trickreich man mit der "Kompression" und "Dekompression" der Zeit vorgegangen ist, um ein 20 min. längeres siderisches Jahr vorzutäuschen. Was tut man nicht alles, um das Dogma Lunisolarpräzession aufrecht zu erhalten.
Wie einst am geozentrischen Weltbild, hält man krampfhaft am Model der Lunisolarpräzession fest. So schwierig es seinerzeit war, die Erde zu dezentralisieren, so einfach ist es mit der heutigen Messtechnik, die Lunisolarpräzession zu widerlegen. Trotz Widerlegung, ist man nicht bereit, die wahre Ursache für die Präzession der Erde zu erkennen - die Bewegung der Sonne um ihren Dual.
Gegenwärtig wird immer noch gelehrt, dass der Mond mit seinem gravitativen Einfluss den Präzession-Zyklus der Erde bestimmt. Sollte sich z.B. die Masse des Mondes oder sein Abstand zur Erde ändern, müsste sich zwangsläufig die Präzessions-Rate der Erde (Präzessions-Zyklus) auch ändern. Da aber angeblich die Präzessions-Rate die Länge des tropischen Jahres bestimmt und die NASA, wie wir festgestellt haben, den Beweis erbrachte, dass die Venus-Transits mit der Länge des tropischen Jahres gekoppelt sind, würden diese demnach vom Verhalten unseres Mondes abhängen?
Nur des Mondes wegen wandern dann die Venusknoten vorwärts durch die Jahreszeiten – ohne den Mond muss die Knotenlinie somit rückläufig durch die Jahreszeiten wandern.
Um diesen Unfug zu erkennen, muss man nicht unbedingt ein guter Astronom sein. Grundkenntnisse in der Mathematik und Geometrie, sowie ein gesunder Menschenverstand sollten dafür vollkommen ausreichen.
Zusammenfassend betrachtet:
Die Erde gilt mit ihrem präzisen 360° Umlauf um die Sonne als absoluter Taktgeber für die Einheit Sekunde. Ihr Umlauf selbst, der also die Einheit Sekunde definiert, wird von der NASA paradoxerweiser mit dieser manipuliert. Durch "Kompression" und "Dekompression" dieser Zeiteinheit versucht man, einen grösseren Umlauf um die Sonne vorzutäuschen.
Für ihre Transitberechnungen gaukeln die Experten der NASA uns ein ca. 20 Minuten längeres siderisches Jahr vor, welches dann mit dem tropischen Jahr zeitgleich gemacht wird, damit die Tabellenwerte der Venus Transite mit der Realität übereinstimmen.
März 2006