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DEBUNKING LUNISOLAR PRÄZESSION - Die Zeit fordert es

Karl-Heinz & Uwe Homann

 

Dieser Artikel untersucht die anomale Zeitdiskrepanz von ca. 1223 Zeit-Sekunden, welche angeblich laut Lunisolar Präzession mit jedem tropischem Jahr entstehen, aber in unserer irdischen Zeitzählung verschwinden.

Die Wissenschaft kann die Existenz dieser Zeitdiskrepanz nicht beweisen. Anscheinend verstehen Wissenschaftler die Lunisolar Präzession weder in der Theorie noch in der Praxis.

Der Grund, warum das Lunisolar Präzession's Model mit seinem 20 Minuten* längeren siderischen Jahr so schwer zu begreifen ist, dürfte die Vermischung von Rotations- und Winkelmaß-Zeiten sein. Ein Winkelmaß von 50,26" pro Jahr, welches die mysteriösen 20 Minuten repräsentiert, ergibt bei einem vollen 360° Umlauf: 1296000" ÷ 50,26"/Jahr = 25786 Jahre (Platonisches oder Großes Jahr). Demnach braucht ein Grad ca. 72 Jahre. In diesen 72 Jahren haben sich aber 72 × 20 Minuten = 24 h angesammelt - also ein ganzer Tag oder eine volle Erdrotation, welche Rotations-Zeit repräsentiert. Die Erde kann diese Strecke von 50 Bogensekunden in einem Umlauf um die Sonne nicht bewältigen ohne zu rotieren.

Da der tropische -und der siderische Umlauf der Erde um die Sonne auf der gleichen Umlaufbahn erfolgen muß, gibt es somit folgende zwei Möglichkeiten: Ist das tropische Jahr ein 360° Umlauf, dann ist der siderische Umlauf dementsprechend um ca. 20 Minuten länger. Umgekehrt ist der tropische Umlauf 20 Minuten kürzer als 360°. In der gleichen Bahn, in der ein Winkelmaß von 50,26"/Jahr in ca. 72 Jahren eine volle verzögerte Erdrotation gegenüber einem Bezugsstern zustande bringt, muß dementsprechend die tägliche Rotationszeit der Erde gegenüber dem gleichen Bezugsstern um ca. 3 s verzögert sein. Messungen ergeben aber, daß die absolute Erdrotation nur maximal um ca. 9 ms verzögert ist.

* (Die jährlichen 20 Minuten (ca. 3 s pro Tag) ergeben sich NUR durch die angenommene "Taumelei" des Erd-Äquators gegenüber der Sonne. In einem viertel platonischen Jahr (ca. 6450 Jahre) hat der Äquator sich um 23½° vertikal gegenüber der Sonne verschoben und mit ihm die Jahreszeiten. Wenn dabei z.B. aus einem Winter ein Frühling wird, entsteht somit jährlich eine Zeitverschiebung von ungefähr 20 Minuten (d.h. in 6450 Jahren ein Viertel Jahr [ca. 91Tage], in 72 Jahren ein ganzer Tag und in einem Jahr ca. 20 Minuten oder 3 Sekunden pro Tag. Diese 3 s sind aber keine reale Zeit, welche durch Rotation der Erde gegenüber den Sternen gemessen werden kann).

Die Astronomen sagen, daß die Beziehungen zwischen Winkelmaßen, Rotationszeiten und Umlaufperioden mathematisch gesehen übereinstimmen. Sie behaupten, daß die Achse der Erde in Bezug zu den Fixsternen UND in Bezug zu der stationären Position der Sonne taumelt oder präzessiert.

Man kann sich eine taumelnde Erde vorstellen, die in ihrer Bahn um die Sonne fixiert ist und eine volle Rotation macht während die Achse ihre Ausrichtung im Raum um 360° verändert. Hierbei haben wir es mit einem gleichzeitigen Ablauf von zwei verschiedenen 360° Winkelmaßen zu tun, und zwar mit dem rotierenden, sowie mit dem sinusförmigen Winkelmaß (Taumeln des Äquators).

Der rotierende 360° Ablauf repräsentiert eine reale physikalische Zeit von einem Tag, wogegen das scheinbare Auftreten von vier aufeinanderfolgenden Jahreszeiten durch den sinusförmigen Ablauf KEINE reale physikalische Zeit von einem Jahr repräsentiert.

Ein Jahr ohne Tage, Rotation oder Umlaufzeit ist eine Illusion!

Befreien wir nun die Erde aus ihrer fixierten Position und lassen sie um die Sonne bewegen, während sie weiterhin taumelt und rotiert. Hierbei stellen wir fest, daß sich nichts an den Winkelmaßen und unterschiedlichen Zeitabläufen ändert. Wir müssen uns nur über das Zeitinterval für den 360° Umlauf der Erde um die Sonne einigen, welches zeitgleich ist mit dem Durchkreuzen der Erde relativ zur imaginären Verbindungslinie Sonne-Fixstern.

Entweder repräsentiert dieser 360° Umlauf 31.558.149,5 Zeitsekunden relativ zu dem Fixstern UND der Sonne oder er repräsentiert 31.556.925,97 Zeitsekunden. Er kann NICHT beide Zeitmaße gleichzeitig repräsentieren, OHNE daß es eine Bewegung der Sonne oder des Sterns gibt.

 

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