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Der verfrühte Frühaufgang des Sirius

 

Die Ägyptologen nennen ihn Heliaktischer Aufgang des Sirius (das erste Erscheinen von Sirius, kurz vor Sonnenaufgang). Er tritt um den 6. August auf und kündet die vom Sommerregen im Äthiopischen Hochland über den blauen Nil bevorstehende Nilflut an.

Rund 70 Tage im Jahr ist Sirius nicht sichtbar. Das ist die Zeit etwa vom 28. Mai bis 6. August, wenn Sirius sich im Bereich der Sonne befindet. Im alten Sprachgebrauch sind dies die Hundstage. Befindet sich Sirius direkt unterhalb der Sonne, das heißt, wenn Sirius, Sonne und Erde in Konjunktion sind, haben wir den 4. Juli. In alten Kulturen war dies der höchste Feiertag, denn er markierte den Beginn eines neuen Kalenderjahres.

Schauen wir uns einmal die US Ein-Dollar Note an, dann sehen wir in einer Pyramide den Augenstern Sirius, umrundet von Sirius B. Die Freimaurer haben dieses Symbol von den Hermetikern übernommen, und der 4. Juli gilt heute noch in den USA als National-Feiertag. Laut Lehrmeinung konnte man im 18. Jahrhundert, als die Ein-Dollar Note herauskam, von Sirius B noch nichts wissen. Er wurde erst 1844 von Bessel entdeckt. Inzwischen ist aber bewiesen, dass das Wissen über Sirius B schon über 2000 Jahre alt ist.

Der Heliaktische Frühaufgang von Sirius war nicht nur ein Zeichen, dass die Gottheit Isis (Sirius) nach 70 Tagen aus der Unterwelt zurückgekehrt ist, sondern auch ein Alarmsignal, um sich vor der bevorstehenden Flut in Sicherheit zu bringen. Diese rechtzeitige Warnung konnte aber nur erfolgen, wenn der Kalender genau geführt wurde. Die Kenntnis dazu war, wie wir wissen, nicht immer vorhanden. Das beste Beispiel ist die Kalenderreform von 1582, als für ca. 1300 Jahre insgesamt 10 Tage dazu gezählt werden mussten.

Genauso wie regelmäßig im Sommer die Hurrikane in der Karibik vorkommen, beginnt Ende Juni der Sommerregen im Äthiopischen Hochland, welcher Anfang August zu den Überschwemmungen des Nils führt. Der zuverlässigste Hinweis auf die bevorstehende Katastrophe, ganz gleich wie der Kalender geführt wurde, war also das erste Erscheinen von Sirius am Morgenhimmel kurz vor Sonnenaufgang. Das war quasi der "Synchronimpuls" für eine genaue Kalenderführung.

Damit ist eigentlich schon alles gesagt, das heißt, Sirius und der tropische Kalender sind miteinander gekoppelt. Wie anders könnte man sich erklären, dass die Hundstage, abgeleitet vom Hundsstern Sirius, seit allen Zeiten immer im Sommer sind, Sirius immer um den 4. Juli in Opposition zur Sonne steht und das Neue Jahr immer am 1. Januar um Mitternacht mit der höchsten Position von Sirius beginnt. Das sind nur drei von vielen Erscheinungen, die zeigen, warum Sirius seit tausenden von Jahren in allen Kulturen eine einzigartige Bedeutung hat.

Zur wirklichen Katastrophe hätte es am Nil geführt, wenn zu den Kalenderentgleisungen noch eine taumelnde Erde (Lunisolarpräzession) dazu gekommen wäre. Gäbe es diese und wir würden 5000 Jahre in die altägyptische Zeit zurückgehen, wäre der Frühaufgang von Sirius bereits 71 Tage früher aufgetreten, und zwar am 27. Mai (5000 ÷ 70,64 ca. 71) (25800 ÷ 365,2422 = 70,64). In Opposition zur Sonne hätte Sirius nicht am 4. Juli gestanden, sondern schon am 24. April - schlimmer kann man sich ein Chaos nicht vorstellen.

Ich bezweifle, dass die Ägyptischen Priester vor 5000 Jahren mit ihrem hervorragenden hermetischen Wissen all diese Probleme nicht im Griff gehabt hatten. Davon einmal abgesehen, die Auswanderung der Fixsterne (Zodiak) wurde schon von den Sumer und den Babyloniern beobachtet. Den Begriff Lunisolar Präzession gibt es erst seit Newton. Diese ist inzwischen eindeutig als falsch widerlegt (siehe Saros Zyklus und Venus Transit Berechnungen).

Wie auch immer, die historisch überlieferte Aussage lautet: Der heliaktische Frühaufgang von Sirius kündet die unmittelbar bevorstehende Nilflut an, und nicht eine Flut, zwei Monate vor dem Einsetzen des großen Regens.

Die Astronomen und Ägyptologen glauben herausgefunden zu haben, dass Sirius eine Eigenbewegung hat, die etwa in der Mitte des siderischen und des tropischen Jahres liegt. Sie beziehen sich auf Hinweise altägyptischer Aufzeichnungen, mit deren Datierungen vor und zurück gerechnet wurde - einmal mit einem 365-tägigen Kalender und einmal mit julianischer Zeit (365,25 mittlere Sonnentage). Demnach folgt Sirius mit einer Eigenbewegung von etwa 365,25 mittl. Sonnentagen dem tropischen Jahr von 365,2422 mittl. Sonnentagen. Seit erst etwa 100 Jahren gibt es Foto-Aufnahmen von dem Sirius Bereich. Aus dieser kurzen Zeit kann unmöglich eine Eigenbewegung von etwa 365,25 mittl. Sonnentagen abgeleitet werden.

Moderne astronomische Software Programme zeigen, dass Sirius nach einem halben Präzessions Zyklus, d.h. in 180° Opposition von der gegenwärtigen Position, den tiefsten Deklinationswert (ca. 47° tiefer) erreicht hat. Bei einem Siriusjahr von 365,25 mittl. Sonnentagen jedoch wäre das nicht der Fall, sondern Sirius befände sich irgendwo zwischen dem tiefsten Deklinationswert und der jetzigen Position.

Welche Kraft beschleunigt oder bremst ihn, damit nach dem nächsten halben Präzessions Zyklus die Ausgangs-Position wieder erreicht ist? Präzession macht für keinen Stern am Himmel eine Ausnahme. Ist Sirius etwas Besonderes im Universum?

In einem der vorigen Artikel wurde bereits erwähnt, dass der 45° Schacht der Großen Pyramide ziemlich genau auf Sirius gerichtet ist. Bei Lunisolarpräzession wäre er nur alle 25800 Jahre auf Sirius gerichtet, und das für eine kurze Zeit von etwa 100 Jahren. Den Ägyptologen zufolge, die von der Lunisolarpräzession nach wie vor überzeugt sind, ist das nur ein glücklicher Zufall. Da die Öffnung des 45° Schachtes nach außen verschlossen ist, dürfte er als Lüftungs- oder Seelenschacht wohl nicht in Frage kommen.

Der Physiker Dr. Günter Nimtz hat mit dem Model der Großen Pyramide experimentiert und dabei ein sensationelles Ergebnis erzielt. Durch tunneln im Mikrowellenbereich konnte er die 4,7-fache Lichtgeschwindigkeit nachweisen. Es ist nicht auszuschließen, dass es bei einer Wellenlänge von etwa 38 cm auch funktioniert und sogar "0" Zeit erreicht werden kann.

Der Physiker Dr. rer. nat. Hartmut Müller hat in seinem Beitrag "Das letzte Mysterium der Ägyptologie" in "Raum & Zeit" spezial 1, ausführlich dieses Phänomen behandelt. So schreibt er z.B., "Interpretiert man den 21 x 21 cm breiten Schacht mit 3 cm hoher "Stufe" als unterdimensionierten Wellenleiter, ergibt sich für die Wellenlänge ein Wert von 38 bis 39 cm. Eben in diesem Wellenbereich liegt die Wellenlänge l = 38,4775 cm der stehenden Vakuumkompressionswelle (+36; -3, +3 ) (siehe "Das superluminale Netz" in dieser Ausgabe ab Seite 28)."

Weiterhin schreibt er, "In superluminalen Experimenten werden Doppelprismen, photonische Gitter und unterdimensionierte Wellenleiter verwendet. Jede dieser Strukturen findet man auch in der Cheops-Pyramide wieder. Ein Hinweis auf die wirkliche Funktion der Pyramide?"

Ein nach außen offener 45° Schacht scheint nicht so wichtig zu sein, sondern vielmehr der Abstand zwischen den beiden "Gantenbrink-Türen". Dazu schreibt er, "Die "Gantenbrink-Tür" und andere Verschlussblöcke in den Schächten sind vermutlich gravitonische Gitter, in Analogie zu den photonischen Gittern, die Günter Nimtz in superluminalen Experimenten verwendet. Der Abstand zwischen der ersten und der am 17. September entdeckten zweiten "Gantenbrink Tür" liegt auch bei 18-20 cm, was etwa der halben Wellenlänge l entspricht."

Über die gegenwärtige Funktionsfähigkeit der Großen Pyramide äußert er folgendes, "Vieles deutet darauf hin, dass die Cheops-Pyramide eine sonogravitative Vorrichtung sein könnte. Die Maße der Schächte und Kammern sowie der Maßstab der Pyramide selbst sind vermutlich physikalisch begründet und nicht in erster Linie das Ergebnis politischer oder religiöser Motive.

Das Bedürfnis nach Kommunikation mit einer viele Lichtjahre entfernten Heimatwelt, insbesondere nach einer globalen Katastrophe, wäre Erklärung genug für den mehrere Jahrzehnte andauernden Enthusiasmus eines ganzen Volkes.

Es ist nicht auszuschließen, dass die Cheops-Pyramide noch funktionstüchtig ist, obwohl zumindest eine Seitenfläche ziemlich stark im Bereich des "Haupteingangs" zerstört wurde.

Die Cheops-Pyramide befindet sich in einem Knoten des globalen superluminalen Netzes stehender Vakuumkompressionswellen (siehe "Das superluminale Netz" in dieser Ausgabe). Dieser Ort ist deshalb für eine globale superluminale Kommunikation prädestiniert. Mit Hilfe der G-ComR -Technologie könnte es vielleicht möglich sein, die Cheops-Pyramide zum "Sprechen" zu bringen."

Alles deutet darauf hin, dass die Große Pyramide, das größte und präziseste Bauwerk der Erde, für eine globale superluminale Kommunikation prädestiniert war, oder sogar noch ist. Das macht aber nur Sinn, wenn der 45° Schacht ständig auf die "entfernte Heimatwelt" gerichtet bleibt und nicht wie bei Lunisolarpräzession alle 25800 Jahre für nur 100 Jahre.

 

Karl-Heinz Homann

 

September, 2007

 

English Version