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Sirius & Die Große Pyramide

Leser machen sich Gedanken



Einige Leser glauben nicht daran, daß der Bauplan der Großen Pyramide es vorgesehen hat, den Sirius extra für uns nach 25800 Jahren Präzessionsablauf über dem 45° Schacht der Großen Pyramide stehen zu lassen. Wie wichtig sind wir, was für einen Grund gäbe es dafür? Vielmehr glauben sie an einen Zufall. Dies ist gewöhnlich die Antwort, wenn man sich weigert, über einen Vorgang nachzudenken. Zufall, der große Gott der Wissenschaft.

Wenn Sie bei Neujahrsbeginn auf den südlichen Sternhimmel schauen, werden Sie den Sirius genau um 12 Uhr Mitternacht in seiner höchsten Position sehen. Mit einem festmontierten Transit am 1. Januar 0 Uhr auf Sirius ausgerichtet, werden Sie feststellen, daß Sirius Nacht für Nacht immer 235,90946 Sekunden mittlere Zeit früher im Transit erscheint. Im Laufe eines Jahres hat sich dieser rückwärtige Ablauf in der Zeit zu 24 Stunden angesammelt (366,242198 × 235,90946). Dies ist der eine Tag Unterschied nach einem 360° Umlauf der Erde um die Sonne gegenüber Sirius.

Bei Lunisolarpräzession müßte Sirius seine Position stetig verändern. Dies geschieht aber nicht. Wir wissen dies zumindestens seit 2000 Jahren, seit der Hermetiker, der große Weise Sosigenes, für Caesar den Kalender reformierte. Er richtete ihn nach Sirius aus und ließ das Jahr, so wie heute noch, am 1. Januar 0 Uhr mit der höchsten Position von Sirius beginnen. Nach Lunisolarpräzession dürfte Sirius in dieser Position längst nicht mehr stehen, sondern rund 28 Tage später (2000 × 20 Minuten).
Unser Neujahrstag (Silvester) repräsentiert den ersten Tag des Monats Toth in der Tradition des alten ägyptischen Sirius Kalenders.