Home
  Updates
  Articles
  Artikel in Deutsch
  Links
  Expert Comments
  Reader Comments
  Diagrams
  Publications
  Contact Us
  Archives
 

VENUS TRANSITE BEWEISEN, DIE ERDE TAUMELT NICHT

Die Umlaufzeit der Venus in ihrer 360° Umlaufbahn um die Sonne ist genauso konstant, wie die der Erde. Folglich ist auch die mittlere synodische Periode von Venus und Erde konstant.

251 360°-Umläufe der Erde, sowie 408 360°-Umläufe der Venus um die Sonne ergeben exakt 157 synodische Perioden. Dieser Zyklus wiederholt sich alle 251 tropische Jahre (d.h. nach 251 360°-Umläufe der Erde um die Sonne).

Nichts Genaues ist über die Auswanderung oder Verschiebung der Venusbahnebene (Knotenbewegung) bekannt. Eine Auswanderung der Venusbahnebene kann man sich anschaulich an einer pulsierenden, stehenden Welle vorstellen. Dabei würde die Venus während ihres Umlaufs ständig ihre vertikale Position zwischen Sonne und Erde verändern.

Ob es unseren Astronomen nun paßt oder nicht, seit dem 8 Juni 2004 weiß man es genau: Der Venusknoten folgt nicht nur den Äquinokten der Erde, sondern wandert synchron mit 32,88"/Jahr (2,2929...° × 3600" ÷ 251 Jahre) genau in 251 Jahren von der Mitte zweier synodischer Fünfer Zyklen zur nächsten Mitte zweier synodischer Fünfer Zyklen aus. Somit treten (zumindestens seit 1518) Venustransite immer paarweise und symmetrisch auf. Warum das so ist, wissen die Experten nicht!

Eine Erklärung für diese Bewegung könnte folgende sein: Nicht die fast kreisrunde Venusbahn ist gegenüber der Erdbahn um ca. 3,4° geneigt, sondern die Erdbahn gegenüber der Venusbahn. Durch den Umlauf unseres Sonnensystems um Sirius, wird die Bahnebene der Erde, deren Perihel in Richtung Sirius ausgerichtet ist, ständig abgelenkt, ähnlich wie die Perihelbewegungen, welche gegen den Uhrzeigersinn auswandern. Das Gesetz der Impulserhaltung, sowie die Drehung des Sonnensystems um Sirius, bringen eine jährliche Auswanderung des Venus Knotens von 32,88" gegen den Uhrzeigersinn zustande, welche synchron mit dem synodischen Zyklus abläuft.

Die Experten allerdings glauben, daß für diesen synchronen Ablauf, der zwischen Erde und Venus existiert, unser Mond verantwortlich ist (Lunisolar-Präzession).

Wie kann es angehen, daß in einem hochtechnischen Zeitalter so ein Irrglauben weiterhin besteht? Der Stachel sitzt wohl zu tief; es war anscheinend leichter, sich von der Vorstellung einer flachen Erde zu befreien, als von der einer taumelnden Erde.

Karl-H. Homann

 

27. Juni, 2004

____________________________________________________

 

"Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden, aber nicht einfacher."

Albert Einstein