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Sirius - Der Partnerstern unserer Sonne

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit?

Jeder Student der Physik würde sagen "Ausgeschlossen", denn die Distanz zu Sirius, ca. 8,6 Lichtjahre, würde es mit den bekannten Gesetzen der Physik, welche im ganzen Universum gelten, nicht zulassen. Zugegeben, die Physik hat uns in den letzten 100 Jahren enorme Erkenntnisse gebracht. Ständige Beobachtungen und Experimente haben sie fast vollkommen abgesichert. Fast, bis auf die große Kleinigkeit, die Gravitation! Wie diese wirklich funktioniert, wissen wir bis heute nicht. Zwar haben wir keine Probleme mit Newton's und Kepler's Gesetzen die nähere Umgebung unserer Sonne einigermaßen im Griff zu bekommen, aber weit draußen versagen diese kümmerlich.


Schon bei den ersten Apollo Missionen mußten Korrekturen vorgenommen werden. Auch Beobachtungen von Simon Newcomb* zeigen Abweichungen, die mit unserer Physik nicht übereinstimmen. Bis heute hat man keine vernünftige Erklärung dafür, warum Sterne in den äußeren Randzonen von Galaxien nicht davon fliegen. Denn "die zentrifugale Fliehkraft ist viel größer als die zentripetale Gravitation, die von den sichtbaren Massen im Inneren herrührt."

* "In his standard planetary tables, still used in astronomical research at the large space-flight data center of the Jet Propulsion Laboratories, Prof. Simon Newcomb found he had to modify the inverse square law to agree with observation. Instead of n = 2 in his computations Newcomb thus used n = 2.000001612. This fact and its significance have been virtually ignored in gravitation theory and celestial mechanics." ['Why Do All Celestial Bodies Rotate and Revolve?', Charles Musès, Journal For The Study Of Consciousness, Vol 5 No.2 1972/73]

Trotz modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen wissen wir immer nocht nicht, wie in der Großen Pyramide 70 Tonnen schwere Granitblöcke auf ein Zehntel Millimeter genau in ca. 60 Meter Höhe gehoben und ohne Mörtel eingepaßt wurden. Noch schlimmer wird es, wenn erklärt werden muß, wie in Baalbek mehrere Steinblöcke, hunderte von Tonnen schwer, transportiert und hochgehoben wurden. Der im Freien liegende, fertig bearbeitete Monolithenquader aus Granit mit einem Gewicht von über 1200 Tonnen wird von der Wissenschaft am Besten ganz verschwiegen, um nicht erklären zu müssen, wie er dort hingelangt ist. Wer geistig nicht blind ist, muß sich letztenendes ernsthaft fragen, "Was ist Gravitation und Materie wirklich?"

Versuchen wir einmal unsere festgefahrene Vorstellung über die Gesetze der Physik ein wenig zu lockern und untersuchen Fakten, welche für Sirius als Partnerstern unserer Sonne sprechen.

1. Da wäre zunächst einmal das bisher ungelöste Rätsel des von Ptolemeus im Jahre 140 AD beobachteten rötlichen Sirius (Bild der Wissenschaft, "Das Sirius Rätsel - weiterhin ungelöst", 3/1987). Heute wissen wir, daß er bläulich scheint und wir uns dementsprechend auf ihn zu bewegen.

2. Seit mehr als 6000 Jahren hat Sirius seinen festen Platz in der Isis-Osiris Kultur Ägypten's, und dies sicherlich nicht ohne Grund. Unverkennbar sind auch im Zodiak von Dendera die Positionen von Sirius verewigt, welche darauf hinweisen, daß Sirius keine Präzession zeigt. Das gleiche gilt für den südlichen 45° Schacht der Großen Pyramide, welcher auf Sirius ausgerichtet ist. Bei Lunisolar Präzession wäre die Ausrichtung bedeutungslos, es sei denn der Bauplan der Großen Pyramide hätte es vorgesehen, daß Sirius jetzt für uns "Auserwählten" über dem 45° Schacht steht. Sollte dies im Ernst angenommen werden, hätten die Erbauer damals folgendes Problem gehabt. Da sie angeblich nichts von Präzession wußten, konnten sie auch nicht wissen, wie lang ein Präzessions-Zyklus ist, um auszurechnen, wann Sirius über dem 45° Schacht der Pyramide steht.

3. Dank des Hermetiker's Sosigenes ist unser Kalender wieder auf Sirius abgestimmt. Zweitausend Jahre zeigt Sirius nun seine unveränderte Position am 1. Januar bei Jahresbeginn. Bei Lunisolar Präzession hätte diese sich inzwischen um rund 28 Tage verschieben müssen (2000 × 20 Minuten pro Jahr).

4. Alle 49 bis 50 Jahre gibt es gewaltige Schwankungen in der sonst fast regelmäßigen siderischen Rotationsperiode der Erde, welche auf den Umlauf von Sirius B um Sirius A zurückzuführen sind. Klimaschwankungen, die mit diesem Zyklus übereinstimmen, sind in Aufzeichnungen vergangener Epochen zu erkennen. Dies war besonders der Fall 1890, 1940 und 1990 (Bild der Wissenschaft, "Die Wetterwende: Vergessene Wahrheiten über das Klima", 8/1990). Meine Transitmessungen gegenüber Sirius 1989/90, als Sirius A & B und Sonne in Konjunktion waren, bestätigen diese gewaltigen Schwankungen. Da diese gravitativen Auswirkungen mit den astronomischen Beobachtungen übereinstimmten, ist anzunehmen, daß der Einfluß von Gravitation mit Lichtgeschwindigkeit erfolgt.

5. Sobald wir erfahren, was Gravitation ist und wie sie außerhalb unseres Sonnensystems wirklich funktioniert, wird auch die Frage nach dem zweiten "leeren" Fokuspunkt in der Keplerschen Ellipse mit Sicherheit gelöst werden. In diesem Zusammenhang ist es interessant festzustellen, wie bei den äußeren Planeten Mars, Saturn und Neptun mit zunehmenden Abstand und abnehmender Anziehung der Sonne auch die Achsenneigungen gegenüber der Erdachse stetig von 1,75° bis 2,25° in Richtung Sirius zunehmen. Dies geschieht unabhängig von der Masse und Anzahl ihrer Monde.

Nach diesem Pro & Contra wird nicht erwartet, daß die Physik auf den Kopf gestellt wird, sondern Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Herausforderungen im Zeitalter von steigendem Bewußtsein. Eines dieser Herausforderungen sollte z.B. sein, sich endgültig von dem Phantom-Model "Lunisolar-Präzession" zu verabschieden, und die wahre Ursache der Präzession des Frühlingspunktes herauszufinden.

Karl-H. Homann