 |

ZWEI HIMMELHUNDE
Sirius, der große Hund und Procyon, der kleine Hund - geprägt wurden diese Begriffe im Altertum von den Sumer, welche auch deren Bedeutung und den Zusammenhang mit dem Tierkreis erkannt haben.
Beide Sternsysteme sind einmalig in unserer stellaren Nachbarschaft, denn sie besitzen je einen weißen Zwerg. Das Sirius System ist ca. 8,6 Lichtjahre von uns entfernt, während die Entfernung zum Procyon System ca. 11,3 Lichtjahre beträgt. Das interessante daran ist, dass Procyon nur etwa 4,5 Lichtjahre von Sirius entfernt ist. Wenn man bedenkt, was das Sirius System mit ca. 3 Sonnenmassen, zusammen mit dem Procyon System mit seinen ca. 2 Sonnenmassen, für eine gewaltige Raumkrümmung hervorbringt, muss man sich fragen, was unsere Sonne daran hindern sollte, sich dort einzuordnen. Ein dreifaches System? Da nach neusten Erkenntnissen rund 90% aller Sterne einen oder mehrere Partner haben, ist die Frage nicht unberechtigt. In unserem Fall würde Procyon ziemlich genau die Bahn in der Mitte zwischen Sonne und Sirius besetzen.
Was wissen wir wirklich über die wahre Struktur des Universums und über die Gravitation? Vielleicht sind es viel mehr Sonnenmassen, die wir umrunden, als wir vermuten. Man kann nicht nur nach Newton alles einordnen und von der beobachteten Bahngeschwindigkeit und dem Abstand auf die Massen der Körper schließen - z.B. versagen Newton's Gesetze, das Problem mit den Galaxien zu erklären, deren äußere Sterne nicht davon fliegen. Wie lange noch sucht man, mit teilweise riesigem Aufwand, die über 90% fehlende Materie, um das zusammen gebastelte Model „Big Bang“ zu erhalten? Oder dienen Big Bang und die Phantom-Materie nur als Vorwand, Generationen von Astronomen ihren Job zu sichern?
Der südliche Pol der Erdrotationsachse ist auf das gemeinsame Massenzentrum von Sirius und Procyon ausgerichtet. Als Anfang 1989 Sirius B in seinem, von uns aus gesehenen, fast vertikalen Umlauf um Sirius A die Konjunktionslinie Sonne - Sirius A durchlief, fanden folgende signifikante Ereignisse statt:
1. Pluto, der äußere Planet, erreichte auf seiner stark exzentrischen Bahn, welche um ca. 17° von der allgemeinen Planetenbahnebene abweicht, nach 248,02172 tropischen Jahren Umlaufzeit sein Perihel innerhalb der Neptunbahn, das auch auf den gemeinsamen Schwerpunkt zwischen Procyon und Sirius ausgerichtet ist. Geht man von einer Umlaufzeit für Sirius B von 49,6 tropischen Jahren aus (etwa der Mittelwert basierend auf den Messungen von Volet und Auwers, von 49,94 und 49,42 Jahren), ergibt das ein Resonanz-Verhältnis von 5÷1. Auch die ca. 17° Abweichung und Richtung haben eine merkwürdige Beziehung zu der 16,6° Deklination von Sirius gegenüber dem Himmelsäquator.
2. Als am 1. März der Wechsel von der negativen zur positiven Abweichung in den Messungen der Transit-Zeiten gegenüber Sirius stattfand, ordneten sich auch Neptun und Saturn in die Konjunktionslinie von Sirius A, Sirius B und Sonne ein, fast zusammen mit Uranus, während sich Jupiter auf der anderen Seite der Sonne befand. Erkannt wurde dieses Ereignis auch von John N. Harris, ein Experte in Babylonischer Astronomie und in Berechnungen von Resonanz-Erscheinungen und Bahnelementen der Planeten. Er lieferte dazu aufschlussreiche Diagramme und Erklärungen.
3. Ein rund 800 Meter langer knollenförmiger Gesteinsbrocken, der mit ca. 70.000 km/h auf die Erde zuraste, durchlief zu dieser Zeit auch sein Perihel. Nicht weit von der Mondbahn, verfehlte er nur um einige Stunden unsere Erde. Hundert Meter hohe Flutwellen, sowie eine neue Eiszeit wären die Folgen gewesen. Dank der Astronomen, die ihn erst entdeckt hatten, als er schon wieder in den Tiefen des Alls verschwunden war, ist uns eine Panik erspart geblieben.
Was die Rotations-Schwankungen der Erde betrifft, scheint die Wissenschaft Symptome mit Ursachen zu verwechseln. Die physikalische Tatsache, dass die gemessenen Veränderungen in der Rotationszeit durch geringe, aber nicht voraussagbare Oszillationen der Drehimpulsachse hervorgerufen werden, welche somit eine Verlagerung des Messortes auf der Erde gegenüber dem Raum verursachen, ist wohl noch niemand in den Sinn gekommen.
Die alle 49 bis 50 Jahre gewaltigen Schwankungen in der sonst fast regelmäßigen siderischen Rotationsperiode der Erde, welche auf den Umlauf von Sirius B um Sirius A zurückzuführen sind, bringen Klimaschwankungen hervor, die mit diesem Zyklus übereinstimmen. Die Transitmessungen gegenüber Sirius 1989/90, als Sirius A & B und Sonne in Konjunktion waren, bestätigen diese gewaltigen Schwankungen. Die letzten großen Klima-Auswirkungen im Januar 1990 dürften den meisten von uns in Erinnerung geblieben sein. Die angesammelte Rotationsabweichung von 36 Sekunden von der tropischen Zeit im Dezember 1989 hat z.B. eine Verlagerung des Messortes (53°43’30“) gegenüber dem Raum von ca. 9900 Meter zustande gebracht.
Oder kann man es sich nicht vorstellen, wie solche Oszillationen der Erdrotationsachse eine Beschleunigung oder Abbremsung der Oberflächenmasse der Ozeane bewirken und somit gewaltige Temperatur-Verlagerungen hervorrufen?
Die Astronomen glauben, dass all diese Ereignisse nichts weiter als Zufälle sind. Was würden diese Gläubigen bloß ohne ihren Gott „Zufall“ machen?
Sollte Sirius zufälligerweise nicht der Dualstern unserer Sonne sein, würde es aber ein Problem geben. Ersatzweise müsste dann für die Lunisolar Präzession, die ja nachweislich nicht existiert, eine andere Ursache für die Auswanderung des Frühlingspunktes gegenüber dem Raum gefunden werden.
Karl-Heinz Homann
September 2005
___________________________________________
For the English version of this article, please click here.
|
 |