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Beelzebub's Vergrabener Hund

Das mathematische Problem des "Präzession-Zeit Paradoxon"

Es gibt keinen Zweifel mehr - außerhalb des Sonnensystem's überwiegt Einstein's komplizierte nicht-lineare Gravitationstheorie gewaltig Newton's lineare. Ist die seit langem gesuchte WELTFORMEL nun zum Greifen nahe?

Die Experten von der International Astronomical Union, NASA's Jet Propulsion Laboratory, dem Max-Planck Institut für Astrophysik, dem US Naval Observatory, der Royal Astronomical Society, Canada's National Research Council und andere bekannte Institute, sowie berühmte Physiker wie Dr. Stephen Hawking, können das Problem einfach nicht lösen, weil sie die physikalisch-mathematischen Grundlagen des Bürgerlichen Kalender's nicht begreifen.

"Das letzte Mal, daß wir einen wirklichen Experten in diesen Angelegenheiten hatten, war mit Fr. Clavius* vor ungefähr 400 Jahren."

Christopher J. Corbally, Vatican Observatory Research Group

* Christophorus Clavius - hervorragender Mathematiker, beteiligt an der Kalenderreform von 1582

 

Es wird allgemein in wissenschaftlichen Textbüchern behauptet, daß sich unsere Erde wie ein Kreisel verhält, der aber als physikalische Ausnahme gegen seine Drehrichtung präzessieren soll. Der vollständige Präzessionszyklus wird mit ca. 25 800 Jahre angegeben. Innerhalb dieser Zeitspanne soll die Erde eine rückwärtige Rotation gegenüber dem Inertialsystem der Fixsterne beschreiben. Als Konsequenz muß dabei gleichzeitig ein zusätzliches Zeit-Interval von einem Jahr mit rund 365 Tagen auftreten. Da aber dieses Zeit-Interval meßtechnisch nicht nachgewiesen werden kann, hat die Theorie der Erdpräzession somit keine bewiesene physikalische Grundlage.

An einem einfachen mathematischen Beispiel soll der physikalische Aspekt dieser Präzession dargestellt werden:

 

A..............B.................................................................C

 

Ein Kreisel bei Punkt B auf der Linie A-C hat nach einer vollen Umrundung von A, n Rotationen gegenüber A gemacht.

Logischerweise hat er dann gegenüber dem entfernten Punkt C n + 1 Rotationen gemacht.

Nehmen wir an, der Kreisel macht 365,24219878 Rotationen pro Umrundung von A und in einem bestimmten Zeitabschnitt 25 800 Umrundungen, so ergeben es insgesamt gegenüber A

n × U = 365,24219878 × 25 800 = 9 423 248,73 Rotationen.

Nehmen wir weiterhin an, der Kreisel präzessiert und beschreibt bei diesen 25 800 Umrundungen eine rückwärtige Präzession.

Wieviel Rotationen des Kreisels wären dann insgesamt nach diesen 25 800 Umrundungen gegenüber A abgelaufen?

a) 365,24219878 Rotationen × 25 800 minus eine Rotation, ergibt 9 423 247,73 Rotationen

b) 365,24219878 Rotationen × 25 800 minus eine Umrundung, ergibt 9 422 883,49 Rotationen

 

"Wieso eine Umrundung?"

Um dieses mathematische Problem richtig zu begreifen, müssen wir die Zeit-Diskrepanz, hervorgerufen durch diese Präzession, analysieren: Dabei lassen wir die Erde in Gedanken fixiert bei Punkt "B" auf der Linie "A-C", also zwischen der Sonne "A" und dem Fixstern "C", stillstehen. Wir setzen voraus, daß die Erde bereits ihre 25 800 × 365,24219878 Rotationen ohne eine Präzessionsbewegung beendet hat. Nun werden wir, was ja mathematisch erlaubt ist, die eine rückwärtige- bzw. Präzessionsrunde der Erde an diesem fixierten Punkt "B" auf der Planetenbahnebene nachholen - einmal mit senkrechter und einmal mit 23½° geneigter Erdachse:

1) Bei senkrechter Achse steht die Sonne bei der einen rückwärtigen Rotation der Erde ständig auf dem Äquator und es gibt dabei einen Wechsel von einem Tag und einer Nacht: Dies entspricht einem Zeit-Interval von einer Rotation der Erde gegenüber der Sonne und den Sternen in 25 800 Jahren, d.h. ca. 3,34 s pro Jahr* oder ca. 9,12 ms pro Tag.

*entspricht der festgestellten Auswanderung des Fixsternhimmels mit ca.50,26 Bogensekunden pro Jahr

2) Bei der um 23½° geneigten Achse dagegen sieht das Ergebnis ganz anders aus. Nicht nur der Wechsel von einem Tag und einer Nacht kommt zum Vorschein, sondern da die Sonne nun ständig bei dieser rückwärtigen Rotation auf der Ekliptik der Erde steht, laufen dabei gleichzeitig vier aufeinander folgende Jahreszeiten ab. Das entspricht einem Zeit-Interval von einem Umlauf der Erde um die Sonne, also über 365 Sonnentage in 25 800 Jahren, d.h. ca. 1223 s pro Jahr oder ca. 3.34 s pro Tag!

 

Ist diese Zeit-Diskrepanz eine physikalische Tatsache oder eine Täuschung?

Zunächst müssen wir uns darüber im Klaren sein, was diese gewaltige Zeit-Diskrepanz überhaupt zu bedeuten hat, denn die zusätzliche Zeitspanne von einem Jahr kommt ja nur scheinbar zustande. Wie soll man anders eine rückläufige Erdumdrehung mit schräger Achse, wobei zwangsläufig vier aufeinander folgende Jahreszeiten ablaufen, erklären?

Bei einer Präzession der Erde muß auch zwangsweise der Frühlingspunkt rückläufig um die Sonne wandern, und das nicht mit 50,26 Bogensekunden pro Jahr, sondern pro Tag!

Blickt man in der Geschichte zurück, wurde irgendwann einmal die Theorie aufgestellt - sei es aus Unwissenheit oder sogar absichtlich - daß die seit dem Altertum festgestellte Auswanderung des Fixsternhimmels durch eine Präzession der Erde hervorgerufen werden soll. Dabei hat man erkannt, daß durch diese Präzession eine Verschiebung der Jahreszeiten auftreten muß. Später, um diese Theorie mathematisch zu rechtfertigen, wurde ein siderisches Jahr erfunden, dessen angebliche Länge ungefähr 20 Minuten länger sein soll als das präzise definierte tropische Jahr von 31 556 925,9747 Sekunden - das fundamentale physikalische Zeit-Interval für die Definition der SI Sekunde, ein internationaler anerkannter physikalischer Maßstandard.

Paradoxerweise hat dieses sogenannte siderische Jahr von 365,256361 mittleren Sonnentagen als angeblich wahre Umlaufzeit der Erde um die Sonne in bezug zu den Fixsternen keine physikalische Bedeutung, bzw. praktische Anwendung in der Astronomie und speziell in der Astrometrie. Zu Beginn der fünfziger Jahre, als es präzise Uhren und Meßverfahren gab um das tropische Jahr siderisch genaustens zu bestimmen, war man sich aber der Tatsache bewußt, daß es eine Präzession der Erde unmöglich geben kann. Statt die Flucht nach vorne zu machen und die Wahrheit zu akzeptieren, hat man sich - aus welchen Gründen auch immer - entschieden, diese Erkenntnis zu verschleiern, indem man das neue komplizierte Bezugs-System des Frühlingspunktes einführte. Damit war die Verwirrung perfekt. Die natürliche altbewährte Sternzeituhr hatte ausgedient. Neue Sternkataloge und umfangreiche Tabellen mit Formeln für die Vorausberechnung der Sternpositionen, die Sternzeit-Messungen überflüssig machten, standen von nun an zur Verfügung. Bequemer konnte man es z.B. den Hobby-Astronomen nicht machen. Und da es sicherlich keine Skeptiker unter ihnen gab, kam noch nicht einmal der Verdacht auf, daß mit der Theorie über die Erd-Präzession etwas nicht stimmen konnte. Wenn aber die Präzession als eine physikalische Tatsache gelten soll, so muß das zusätzliche physikalische Zeit-Interval von ca. 1223 Sekunden pro Jahr meßtechnich nachweisbar sein.

Eine Zeitverzögerung oder Zeitverkürzung in der Rotationsperiode eines Planeten gegenüber dem Inertialsystem der Fixsterne auf Grund einer Präzessionsbewegung seiner Achse, ob gegen oder mit der Drehrichtung, kann niemals einen Einfluß auf die Umlaufzeit des Planeten um sein Zentralgestirn haben.

Im krassen Widerspruch zu dieser Aussage steht somit die Behauptung über das Zeit-Interval des angeblich wahren siderischen Jahres, das nur auf Grund einer Präzession der Erde existieren soll. Demnach müßte die Umlaufzeit der Erde mit jedem weiteren Umlauf um die Sonne mehr als 20 Minuten in bezug zu den Fixsternen länger sein, als das als absolutes Zeitmaß geltende tropische Jahr. Das ist aber in Wirklichkeit nicht der Fall.

Glaubt man im Ernst, daß die Erde sich auf Grund einer Präzession nach 25800 Umläufen um die Sonne ein ganzes Jahr 'zurück mogeln' kann, um dann nur 25799 tropische Jahre vorzuweisen?

Um diese Paradoxie vollständig zu begreifen, muß bei diesem Präzessionszyklus die Sonne und der Sternhimmel alle rund 71 Jahre einmal mehr auf und unter gehen. Und das ohne meßtechnisch wahrgenommen zu werden! Wie soll man auch etwas messen können, was gar nicht existiert?

Was die folgenden Messungen aber beweisen, ist die Tatsache, daß die durchschnittliche Auswanderung des Fixsternhimmels von 50,26 Bogensekunden pro Jahr nichts mit einer Präzessionsbewegung der Erde zu tun hat, sondern durch einen Umlauf unseres Sonnensystems um eine Zentralsonne zustande kommt.

 

Praktische Beobachtung und Meßung der Sternzeit in bezug auf Sirius:

Bei meiner Meridiandurchgangs-Zeitmessung (UTC Atom-Zeitsignal von WWV Fort Collins/Colorado) gegenüber Sirius, welche ich kontinuierlich 5 Jahre lang durchgeführt habe, hat sich folgende durchschnittliche Rotationszeit der Erde ergeben. Da es meßtechnisch gesehen gar nicht anders möglich ist, müssen selbstverständlich innerhalb dieser fünfjährigen Messung alle Zeitveränderungen, die durch periodische oder andere Schwankungen der Erdachse verursacht wurden - einschließlich einer angeblichen Präzession der Achse - in dem mittleren Wert dieser siderischen Erdrotationszeit beinhaltet sein.

Erste Meridiandurchgangszeit von Sirius am 20.4.1994 um 20:16:48,5 Uhr

Letzte Meridiandurchgangszeit von Sirius am 19.4.1999 um 20:21:34,5 Uhr

Die gesamte Zeitspanne zwischen diesen beiden Messungen beträgt genau 157 680 286 Sekunden. (entspricht 5 × 365 mittlere Sonnentage a 86400 s plus die Uhrzeit-Differenz von 286 Sekunden am letzten Tag)

Da in dieser Zeitspanne auch exakt 5 × 366 Sterntage (Meridiandurchgänge) beendet wurden, ergibt sich somit in bezug auf Sirius ein mittlerer siderischer Tag von:

157 680 286 s ÷ 1830 = 86164,09071 Sekunden

Bemerkung: Der mittlere Sterntag wird offiziell mit 86164,091 s mittlerer Sonnenzeit angegeben, und somit liegt mein präzises Meßergebnis mit 86164,09071 s im Bereich der offiziellen Angabe und dem rechnerisch ermittelten Wert des mittleren Sterntags von genau 86164,0905382 s.

Ein Beobachtungsfehler von maximal ± 0,5 Sekunden zwischen den beiden Meridiandurchgängen (ersten und letzten) von Sirius ergibt innerhalb von 5 Jahren:

minimal: 157680285,5 s ÷ 1830 Meridiandurchgänge = 86164,09044 s

maximal: 157680286,5 s ÷ 1830 Meridiandurchgänge = 86164,09098 s

Bei einer angeblichen Präzession der Erde muß aber der meßbare mittlere Sterntag bei rund 86164,09966 s liegen. Die eigentliche mittlere Rotationszeit der Erde von 86164,0905382 s kann somit nur relativ zu dem Inertial-Bezugsystem der Fixsterne zeitverzögert gemessen werden. Mit anderen Worten, es kann bei einer Präzesssion absolut kein Fixstern mit einer mittleren Meridiandurchgangszeit von 86164,0905382 s existieren.

Diese physikalische Tatsache würde bei meiner Meridiandurchgangsmessung von Sirius einen Beobachtungsfehler von zusätzlichen 16,7 Sekunden voraussetzen (5 × 3,34 s pro Jahr), ganz zu schweigen von den +1223 s die sich mit jedem siderischen Jahr ergeben müßten.

Bemerkung: Viele 'Experten' haben mir vorgeschlagen meine Beobachtung für Präzession zu "korregieren", indem ca. 9,12 ms pro Tag hinzu- oder sogar abgezogen werden müßten!?

Die durchschnittlich beobachteten jährlichen 50,26 Bogensekunden Ausweichung des Fixsternhimmels lassen somit nur zwei Lösungen zu: Eine Präzession der Erde oder einen Umlauf unseres gesamten Sonnensystems um eine Zentralsonne. Da bewiesen wurde, daß eine Präzession der Erde nicht existieren kann, treffen die 86164,0905382s mittlere Sternzeit nur für einen "Achsenstern" zu, der von unserem Sonnensystem umrundet wird.

Und da unsere Erde gegenüber Sirius, dem Hundsstern, die obige mittlere Sternzeit aufweist, kann es somit keinen Zweifel mehr über die Zentralstellung von Sirius zu unserem Sonnensytem geben. Dieser mathematische und meßtechnische Beweis, sowie die vollständige Kenntnis der physikalisch-mathematischen Grundlagen des Bürgerlichen Kalenders, wird die Gravitationstheorie, zumindest was die Gravitation außerhalb unseres Sonnensystems betrifft, in ein vollkommenes neues Licht stellen. Wurde Einstein's nicht-lineare Gravitationstheorie doch gewaltig unterschätzt, und wäre nun endlich die Voraussetzung gegeben, die seit langem gesuchte 'Weltformel' zu finden?

 

Zeitliche Abweichung und Angleichung des Bürgerlichen Kalenders an das tropische und siderische Jahr

Die Annahme, daß die Erdachse gegen ihre Drehrichtung präzessiert, um nach Vollendung eines rückwärtigen Präzessionszyklus um die Sonne ein Jahr von rund 365 Sonnentagen gegenüber dem angeblichen wahren siderischen Jahr von 365,256361 mittleren Sonnentagen verliert, obwohl paradoxerweise wegen der Präzession ein zusätzliches tropisches Jahr dabei kommen muß, wird auch durch die präzise mathematische Kalenderführung widerlegt.

Es ist eine unumtrittene Tatsache, daß unser bürgerlicher Kalender mathematisch der eigentlichen Umlaufzeit von 31 556 925,9747 Sekunden angepaßt ist. Dieses physikalische Zeitinterval der Umlaufzeit der Erde um die Sonne relativ zu dem Inertial-Bezugsystem der Fixsterne ist immer noch das absolute Kriterium für Zeit. Bitte betrachten Sie dazu noch einmal das obige vereinfachte Diagram. Das absolute Zentrum der Erde "B" hat die Sonne "A" nach exakt 31 556 925,9747 Sekunden umrundet und somit einen vollen 360° Umlauf oder ein tropisch-siderisches Jahr beendet.

Dabei hätte z.B. ein Beobachter mit Hilfe eines Meridian-Instrumentes auf der Oberfläche der Erde bei einer angenommenen nicht-präzessierenden Erdrotationsachse gegenüber der Sonne "A" genau 365,24219878 und gegenüber dem Bezugspunkt oder einem Fixstern "C" genau 366,24219878 Rotationen der Erde gemessen, denn: 365,24219878 × 86400 s = 31 556 925,9747 s = 366,24219878 × 86164,0905382 s.

Geht man nun davon aus, daß die Erde, wie allgemein behauptet wird, in ca. 25 800 Jahren einen rückwärtigen Präzessionzyklus beschreibt, ergibt sich somit folgender himmelsmechanischer Ablauf:

Nach z. B. einem Viertel dieses Präzessionszyklus, d.h. also nach ca. 6450 Jahren, müsste der Fixstern "C" ca. 21600 Sekunden später von dem obigen Beobachter mit seinem Meridian-Instrument wahrgenommen werden. Dies entspricht einer Meridian-Zeitverzögerung von ca. 9,12 ms pro Tag oder ca. 3.34 s pro Jahr gegenüber dem Fixstern "C". Diese Zeitverzögerung gilt natürlich auch gegenüber der Sonne "A". Gleichzeitig aber, und jetzt wird es interessant, hat dann der Beobachter mit seinem Meridian-Instrument auf der Erdoberfläche durch diesen ¼ rückwärtigen Präzessionsablauf noch eine zusätzliche Positionsveränderung wahrgenommen, da die um 23½° geneigte Erdachse ihre Ausrichtung im Raum gegenüber der Sonne und den Fixsternen verschoben hat. Mit anderen Worten, die Sonne ist in den 6450 Jahren um 23½° die Ekliptik "hinaufgewandert", und die Fixsterne erscheinen auf der entgegengesetzten Seite um 23½° tiefer.

Wählten wir z. B. für das absolute Zentrum der Erde "B" als Start- und Zielpunkt den 1. Januar, 00.00 Uhr auf der imaginären Verbindungslinie A-C, so sind nach 6450 Umrundungen der Erde "B" gegenüber der Sonne "A" exakt 6450 × 31 556 925,9747 s abgelaufen. Für den Beobachter auf der Erdoberfläche müßten auf Grund des angenommenen Präzessionsablaufs lediglich, wie bereits festgestellt, noch 21600s hinzugezählt werden.

Da der Gregorianische Kalender* mit seiner fest definierten Länge von 365,2425 Tagen gegenüber dem tropisch-siderischen Jahr von 31 556 925,9747 s nur um ca. 26,03 s länger ist (365,2425 × 86400 s = 31 556 952 s), ergibt das nach 6450 Jahren eine Abweichung von insgesamt 167893,5 s, bzw. 46,64 Stunden. Unser Kalender würde also nach 6450 Umläufen der Erde um die Sonne nicht den 1. Januar anzeigen, sondern den 30. Dezember. Im Falle einer Präzession der Erde müßten nach diesen 6450 Jahren lediglich nur noch 21600 s von diesen 167893,5 s abgezogen werden, d.h. 46,64 h minus 6 h = 40,64 h, und wir hätten damit eine gesamte Abweichung von ca. 2 Tagen, mit der unser Kalender korrigiert werden müßte.

*siehe dazu Diagram "Zeitliche Abweichung und Angleichung des Bürgerlichen Kalenders an das tropische und siderische Jahr"

Nun macht uns aber, wie bereits angekündigt, die gleichzeitige Positionsveränderung der um 23½° geneigten Erdachse im Raum zu schaffen: Denn nach 6450 Jahren zeigt unser Bürgerlicher Kalender am 1. Januar (Zeitpunkt auf der Verbindungslinie A-C nach 6450 Erdumläufen) nicht nur den 30. Dezember an, sondern die Sonne hat bereits den Äquator überschritten und wir haben auf der nördlichen Erdhalbkugel Frühling. Rechnerisch gesehen macht diese paradoxe Zeitverschiebung von 91,31 Tagen (¼ Jahr) ca. 20,38 Minuten pro Jahr aus, denn 91,31 × 86400 s ÷ 6450 Jahre ergeben ca. 1223 Sekunden pro Jahr.

Diese jährlichen 20,38 Minuten wirken sich also zwangsweise auch auf eine Verkürzung der Erdrotationen aus. Macht die Erde in einem tropisch-siderischen Jahr (z.B. von 1999 bis 2000) 365,24219878 Rotationen, so müssen bei einem Präzessionszyklus von 25800 Jahren die Rotationen der Erde jährlich um 365,24219878 ÷ 25800 = 0,01415667 Rotation abnehmen. Somit hätte die Erde dann nach 6450 Umrundungen um die Sonne im Jahr 8450 insgesamt um 91,31 Rotationen abgenommen.

Nehmen wir einmal an, daß dieser ¼ Präzessionszyklus in nur einem Kalenderjahr abläuft. Die Erde würde am Ende des Jahres, also am 31. Dezember, mit einer um 90° im Uhrzeigersinn versetzten Achse dort ankommen, d.h. es wäre Frühling statt Winter. Genau so wie der Kalender in diesem Fall nicht dieser Situation angepaßt würde, geschieht das auch bei einer angeblichen Präzession nach 6450 Jahren nicht, denn dann hätte man ja inzwischen die seit der Kalenderreform von 1582 angesammelten rund 6 Tage berücksichtigen müssen (417 Jahre × 20,38 Minuten = ca. 5,9 Tage). Da dies aber nachweislich nicht geschehen ist, müßte der Frühlingspunkt gegenwärtig auf den 15. März fallen.

Das sind also die verflixten und mysteriösen 20 Minuten Zeit-Manipulation, die sich mit jedem Umlauf der Erde um die Sonne ergibt, d.h. also eine Zeit-Differenz von ca. 1223 s zwischen dem tropisch-siderischen Jahr von 365,24219878 mittleren Sonnentagen und dem angeblich wahren siderischen Jahr von 365,25636 mittleren Sonnentagen.

Diese jährliche Zeitdifferenz läßt sich zwar mathematisch errechnen, kann aber in Wirklichleit laut physikalischen Gesetzmäßigkeiten nicht existieren.

 

Zum Abschluß noch meine beiden kniffligen Fragen, welche die Experten nicht in der Lage sind, entscheidend zu beantworten:

1. Ist die exakt definierte Zeitspanne des tropischen Jahres von 31.556.925,9747s (welche mathematisch auf dem sehr präzisen mittleren siderischen Tag basiert, nach dem sogar die Atomzeitsekunde synchronisiert wird) von einem ca. 9,12ms längeren siderischen Tag abgeleitet, obwohl so ein siderischer Tag nicht in der Praxis für irgendwelche Zeitbezüge oder astronomische Berechnungen verwendet wird?

2. Falls der wahre siderische Bezugspunkt für das tropische Jahr ein vorausberechneter imaginärer Punkt ist, welcher andere Bezugspunkt oder Fixstern wird benutzt, um ein siderisches Jahr von 365,256361 Erd-Umdrehungen und einen siderischen Tag, welcher eine zusätzliche Zeit-Differenz von mehr als 3,3 Sekunden pro täglicher Erdrotation haben müßte, zu bestimmen, da die jährliche Zeit-Differenz zwischen einem siderischen Jahr und einem tropischen Jahr angeblich 1223,6 Sekunden mit jedem Erdumlauf sein soll?

Karl-Heinz Homann

RR1, Site 19, C2 Peers, Alberta - Canada T0E 1W0

e-mail: uhomann@ telusplanet.net

© Karl-Heinz Homann, Canada, 1999

 

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