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Der "unvollständige" 360-Grad Umlauf der Erde um die Sonne
Die immer noch umstrittene Frage ist, hat das tropische - oder das siderische Jahr einen 360° Umlauf? Dazu folgende einfache 360° Gleichung, welche sich auf eine fixierte Sonne und auf einen Fixstern bezieht: n × t1 = (n + 1) × t2
I. Trop. 360° : 365,24219878 × 86400 s = 366,24219878 × 86164,09054 s = 31556925,97 s
II. Sid. 360° : 365,256361 × 86400 s = 366,256361 × 86164,09966 s = 31558149,59 s
Der entscheidende Unterschied zwischen der 360° tropischen- und der 360° siderischen Gleichung sind die 9,12 ms Differenz, welche sich zwischen t2 trop. und t2 sid. ergeben.
Im ersten Fall ist die Drehimpulsachse der Erde fixiert und bei t2 sid. ist sie präzessierend, wobei ein voller 360° Umlauf der Erde gegenüber dem Fixstern, 9,12 ms x 366 Rotationen, eine Differenz von ca. 3,34 s ergibt.
Gehen wir von Gleichung I mit einer fixierten Drehimpulsachse der Erde (keine Präzession) aus. In Gedanken kippen wir die Achse um knapp eine Bogenminute, was ausreicht, einen Beobachter so gegenüber dem Raum zu versetzen, daß der Fixstern für ihn etwa 3 s später durch den Transit geht.
Das gleiche gilt selbstverständlich für einen Beobachter, der um 180° entgegengesetzten Seite der Erde. Auch für ihn geht die Sonne (wenn erforderlich, optisch verkleinert) etwa 3s später durch den Transit.
Ab hier gibt es ein Problem. Die etwa 3 s sind nichts anderes als die angesammelten täglichen 9,12 ms in Gleichung II (sid. 360°). Wenn sich die rechte Seite der Gleichung um 3 s verändert, warum und nach welchen mathematischen Gesetzen verändert sich die linke Seite dann um 1200 s?
Nehmen wir an, daß unsere Sonne fixiert ist und der siderische wäre der wahre 360° Umlauf. Daraus müßte zwangsweise folgen, daß der trop. Umlauf etwa 20 min. kürzer und somit kein voller 360° Umlauf ist. Damit hätten wir aber gleich mehrere neue Probleme.
Da wäre zunächst unser Mond. Dieser verursacht Sonnenfinsternisse, welche sich nur exakt mit einem 360° trop. Umlauf, in Verbindung mit dem Saroszyklus, ereignen. Der Saroszyklus = 18,6134 trop. Jahre, seit Jahrtausenden bekannt, ist die Grundlage für Sonnenfinsternis-Vorraussagen über mehrere Hunderte von Jahren. Nachweislich machten die Sumer, die Babyloner und die Mayas davon Gebrauch.
Das setzt aber voraus, daß nicht nur der synodische Mondzyklus von 29,53058867 Tagen bekannt war, sondern auch der trop. Mondzyklus von 27,32158214 Tagen, sowie der drakonitische Mondzyklus von 27,212221 Tagen.
Daraus folgt, daß sich beim trop. Mondzyklus in einem 360° trop. Umlauf 365,24219878 ÷ 27,32158214 = 13,36826677 Rotationen ergeben und beim drakonitischen Mondzyklus in einem 360° trop. Umlauf 365,24219878 ÷ 27,212221 = 13,42199149 Rotationen.
Der Kehrwert der Differenz von 0,05372472 ergibt für den Saroszyklus 18,613406 Kalenderjahre, welche mit der Praxis exakt übereinstimmen.
Setzen wir einen sid. 360° Umlauf von 365,25636042 mittleren Sonnentagen voraus, ergibt sich ein Saroszyklus von 18,612684 Kalenderjahren. Ersetzen wir den trop. Mondzyklus von 27,32158214 Tagen mit dem sid. Mondzyklus von 27,32166137 Tagen, ergibt sich ein Saroszyklus von sogar nur 18,599260 Jahren.
Dies ist der eindeutige Beweis, daß der trop. Umlauf 360° hat und somit der siderische Umlauf mehr als 360°, und es ist gleichzeitig der Beweis, daß unsere Sonne nicht fixiert ist und sich im Raum bewegt. (Mehr dazu s. Sonnenfinsternisse und das Präzession-Zeit Paradox)
Nicht anders sieht es bei den Venus-Zyklen aus. Auch die Venus macht einen 360° Umlauf um die Sonne und folgt ihr, wie alle Trabanten der Sonne, in ihrer Bahn um ihr Dual. Den Beweis dazu liefern die Transit-Daten der GSFC-NASA vom 6. Juni 1761 bis 6. Juni 2012 (s. Venus-Transite beweisen, die Erde taumelt nicht).
Auch die Perseidenschauer, welche regelmäßig um den 11. Aug. jeden Jahres auftreten, sind ein Beweis für den 360° Umlauf der Erde um die Sonne. Immer wenn die Erde diesen Schauer durchkreuzt, bewundern wir dieses Naturschauspiel. Bei einem weniger als 360° Umlauf der Erde um die Sonne wären diese regelmäßigen Vorgänge nicht möglich.
Sonnenfinsternisse, Venus-Transite sowie Perseidenschauer folgen diesem 360° Umlauf, welcher genau mit unserem Bürgerlichen Kalender übereinstimmt. Laut Experten folgt dieser Kalender aber der Lunisolar-Präzession, welche einen Umlauf der Erde um die Sonne von weniger als 360° verursacht.
Jetzt wird es kompliziert, denn der Kalender kann nicht beides. Entweder ist er mit einem 360° Umlauf synchronisiert, oder mit einem Umlauf von weniger als 360°.
Da Sonnenfinsternis-Zyklen, Perseidenschauer und die Venus-Zyklen nachweislich mit dem Bürgerlichen Kalender synchron verlaufen, und diese sich auf keinen Fall dem Mond unterwerfen, indem sie der Lunisolar-Präzession folgen, ist somit das Lunisolar-Model falsch.
Bei der Lunisolar-Präzession taumelt die Erde. Dabei gehen auf der einen Seite die Sterne über einen Zeitraum von etwa 12900 Jahren um 47° allmählich herunter und auf der entgegengesetzten Seite dementsprechend herauf. Das gleiche sollte für die Sonne zutreffen, aber das ist nicht der Fall. Gibt es einen besseren Beweis, daß das Lunisolar-Präzession's Model ein Fantasieprodukt der Astronomen ist?
Zum Schluß haben wir noch einen Kandidaten, welcher auch aus der Reihe tanzt und sich nicht so benimmt, wie es die Astronomen gerne hätten - der SIRIUS.
Transit-Messungen über einen Zeitraum von 6 Jahren haben ergeben, daß er nur insgesamt 5 s von der trop. Zeit (dem Kalender) abweicht. Ob bei Lunisolar-Präzession (Wackelmodel der Erde) oder bei Umlauf eines gemeinsamen Schwerpunktes der Sonne um ihren Dual, es wandern alle Fixsterne, außer dem Dual, gegenwärtig etwa 50,26" pro Jahr aus. Das sollte auch für Sirius zutreffen, wenn er ein gewöhnlicher Fixstern wäre. Nicht 5 s, sondern mehr als 20 Sekunden (6 × 3,34 s) Erd-Rotationszeit [d.h. mehr als 2 Stunden (6 x 1223 s) trop. Zeit] später wären dann in den 6 Jahren erforderlich, um Sirius im Transit beobachten zu können.
Karl-Heinz Homann
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