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Die Fakten bezüglich der unterschiedlichen und des wahren Orbits der Erde um die Sonne
Eine Zusammenfassung für diejenigen, die mit der englischen Sprache Schwierigkeiten haben.
Würde die Erde (B) fixiert mit ihrer Achse geneigt in Richtung Bezugstern (C) auf einem Punkt in ihrer Bahn um die Sonne (A) mit einer mittleren Meridianzeit von 86164,09054 s gegenüber C rotieren, versteht es sich von selbst, daß in diesem Fall der gleiche Wert gegenüber A gilt. Präzessiert nun die Erde zusätzlich an diesem fixierten Punkt mit den in den Textbüchern aufgeführten Daten, verlängert sich ihre Rotationsperiode gegenüber C und A um 9,12 ms auf 86164,09966 s. Nach einer Periode von 6450 × 366,24219878 Rotationen gegenüber A und C (ein Viertel des Präzessionszyklus von 25800 Jahren) haben sich aus den 9,12 ms pro Rotation ca. 6 Stunden angesammelt. Mit anderen Worten, ein Beobachter würde zusätzlich ca. 6 Stunden zur ursprünglichen Meridiandurchgangszeit messen. Nebenbei bemerkt der Beobachter aber, daß die Position des Bezugsterns C um ca. 23½° tiefer ist, während die der Sonne um den gleichen Betrag höher ist. Obwohl die Veränderung der Position von C für den Beobachter keine große Bedeutung für die Meridian Messung hat, so hat aber die Position der Sonne eine große Veränderung bezüglich der Jahreszeiten hervorgerufen. Durch die Verschiebung der Erdachse gegenüber der Sonne ist ohne den Kalender zu beinflussen gleichzeitig zu den 6 Stunden eine Zeitverschiebung von ca. 91,3 mittleren Sonnentagen entstanden.
Dadurch, daß sich die Erde um die Sonne bewegt, ist ihre mittlere Rotationszeit gegenüber der Sonne 86400 s. Es wurde gesagt, daß sich wegen einer Präzession der Achse die Rotationsperiode gegenüber C und A um 9,12 ms erhöht. Somit beträgt die Rotationszeit zur Sonne 86400,00912 s; d.h. bei einer präzessierenden Rotationsachse würde folgende Gleichung gelten, um den kompletten 360° Umlauf der Erde um die Sonne zu definieren:
365,24219878 × 86400,00912 s = 366,24219878 × 86164,09966 s = 31 556 929,3 s
Wie festzustellen ist, tritt bei dieser Gleichung keine zusätzliche Zeitverschiebung von ca. 3,34 s pro Rotation auf, welche sich aus den obigen 91,3 Sonnentagen in der Periode von 6450 × 366,24219878 Rotationen ergeben müßten. Die fragwürdigen 3,34 s pro Rotation können offensichtlich nur dann enstehen, wenn die Rotationsachse der Erde in der Bahn um die Sonne gegenüber dieser stetig zurückwandert. Laut Newcomb's Tabellen wissen wir, daß seit mindestens 100 Jahren die mittlere Rotationszeit der Erde gegenüber der Sonne mit 86400 s gleichgeblieben ist. Das bedeutet nichts anderes, als daß die Achse der Erde fest mit dem Bezugspunkt Sonne verankert ist und somit im Falle einer Präzession der Achse diese sich um die Sonne rückläufig bewegen müßte. Hat zum Beispiel die Erdachse nach 6450 Jahren ihre um 90° versetzte Ausrichtung gegenüber C und A erreicht, so muß sie statt der eigentlichen 6 Stunden ca. 91,3 mal rotieren, um zu ihrer ursprünglichen Position auf der imaginären Verbindunglinie A-C zurückzukehren. Nach der Gleichung
31 556 925,97 s ÷ (366,24219878 × 6450 × 4) = 3,34 s oder
31 558 149,5 s ÷ (366,256361 × 6450 × 4) = 3,34 s
müßte die Erde also zusätzlich 3,34 s pro Rotation gegenüber Bezugstern C rotieren, was natürlich absoluter Unsinn ist, da diese Zeitdifferenz in der Praxis nicht meßbar ist.
Tatsache aber ist, daß man, um aus diesem Dilemma herauszukommen, einen zweiten größeren 360° Orbit für das Präzessionsmodel der Erde erfunden hat. Dieser Orbit soll angeblich durch folgende Gleichung definiert sein:
365,256361 × 86400 s = 366,256361 × 86164,09966 s = 31 558 149,5 s
Man hat sich dabei wohl vorgestellt, daß auf Grund einer Präzession der Erdachse nur der mittlere Sterntag von 86164,09054 s um 9,12 ms länger wird, nicht aber der mittlere Sonnentag von 86400 s. Noch viel schlimmer ist es, daß die nicht meßbaren 3,34 s pro Rotation (ca. 1223 s pro Umlauf) einfach zu den in Wirklichkeit vorhandenen 365,24219878 mittleren Sonnentagen des wahren 360° Orbits - d.h. des tropischen Jahres - hinzugefügt worden sind, um zumindest rechnerisch 365,256361 mittlere Sonnentage zu erhalten. Die obige Gleichung beweist nichts anderes, daß es sich um einen "größeren" 360° Erdumlauf handelt, bei dem die Rotationsachse der Erde gegenüber der Sonne ebensowenig präzessiert wie beim wahren 360° Umlauf, welcher ja durch die folgende mathematische Gleichung einwandfrei definiert ist:
365,24219878 × 86400 s = 366,24219878 × 86164,09054 s = 31 556 925,97474 s
Die irrige Vorstellung der Astronomen, daß die Erde angeblich rückwärts um die Sonne präzessiert, ist ein und für allemal widerlegt worden. Die 9,12 ms Rotationszeit Differenz der Erde gegenüber den Fixsternen kann nur dadurch zustande kommen, daß sich die Sonne um einen Zentralstern (Sirius) bewegt, wobei sich die Ausrichtung der Erdachse zwischen Sonne und Sirius nicht verändert, d.h. nicht präzessiert. Bei dem Umlauf unsereres Sonnensystems um Sirius bleibt die jährliche Auswanderung der Äquinokten gegenüber dem Sternhimmel selbstverständlich weiterhin bestehen.
Abschließend wäre es interessant noch zu klären, wie man es fertig gebracht hat von den stetig, im Durchschnitt um ca. 9,12 ms pro Rotation, abweichenden Fixsternen die Länge des tropischen Jahres auf Mikrosekunde genaustens zu bestimmen? Die exakt definierte Zeitperiode des tropischen Jahres von 31 556 925,97474 s kann nur durch äußerst präzise Meridiandurchgangs-Messungen eines Bezugsterns erzielt werden, dessen Mittelwert mit noch genauer als 86164,0905382 s vorliegen muß. So ein Tag, abgerundet auf 86164,091 s existiert in der Praxis und wird als mittlerer siderischer Tag bezeichnet. Nur nach obiger mathematischer Gleichung war es 1955 der IAU möglich, das tropische Jahr mit dem siderischen Jahr auszutauschen. Von der Existenz eines ungefähr 1223 s längeren siderischen Jahres ist dabei überhaupt nicht die Rede, denn diese Lüge möchte man einfach unter den Tisch kehren.
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