
Sonnenfinsternisse und das Präzession-Zeit Paradox
Der Schatten des Mondes auf der Erde beweist, daß der Mond nicht die Lunisolar-Präzession verursacht.
Um den komplexen Zusammenhang von Erde-Mond-Sonne-Fixsterne anschaulicher darzustellen, verwenden wir das folgende einfache äquivalente Model:
Dabei gilt die Zeit für einen 360° Umlauf der Erde "E" und des Mondes "M" um die Sonne "S" von 3600 Sekunden (auch in Bezug zu den Fixsternen "F" und "C"), sowie folgende komplette Rotationen "r" in Sekunden für diese 360° Umlaufsperiode.
E gegenüber S = 360 r zu je 10 s
E gegenüberF&C = 361 r zu je 9,972... s
M gegenüber S = 12 r zu je 300 s
M gegnüber F&C = 13 r zu je 276.92... s
Berechnungen für drei verschiedene Abläufe:
I. Erdachse ist gegenüber S-C-F fixiert (d.h. keine Erd-Präzession)
E macht gegenüber S eine Rotation in 10 s, und somit in einem 360° Umlauf von 3600 s 360 Rotationen. Gegenüber F&C sind es dann 361 Rotationen zu je 9,972... s (3600 s ÷ 361). M macht gegenüber S eine Rotation in 300 s. Bei genau 12 Rotationen in dem 360° Umlauf um S sind es somit 12 × 300 s, also auch 3600 s. Gegenüber F&C sind es dann 13 Rotationen zu je 276,92... s (3600 s ÷ 13).
II. System S-E-M umläuft C (d.h. Erde präzessiert um C)
Nur gegenüber F können zu den jeweiligen 361 und 13 Rotationsabläufen noch zusätzlich die im Diagram aufgeführten 3,34 s (50,26 Bogensekunden) dabei kommen; d.h. 3600 s plus 3,34 s.
III. Erde taumelt (präzessiert)
Wenn laut Ablauf I die Erde anfängt zu taumeln (Lunisolar Model), wird der 360° Umlauf gegenüber S, F und C um 3,34 s länger gemessen, und somit auch der 360° Umlauf von M um E.
In unserem Model sind beide 360° Umläufe von E und M fest miteinander gekoppelt und in gleicher Phase. Bei der gegenwärtigen Vorstellung der Lunisolar Präzession soll aber der 360° Mondzyklus mit einem siderischen 360° Zyklus von 365,256361 mittleren Sonnentagen gekoppelt sein, wobei sich die Erde um jährlich ca. 20 Minuten von diesem Mond-Sonnenzyklus entfernt. Ausgehend von dieser irrigen Vorstellung, versucht man den unveränderlichen 360° Mondzyklus mit einem Umlauf der Erde um die Sonne von weniger als 360° (bei gleicher Umlaufszeit und gleicher Bahn) hineinzuzwängen und zu synchronisieren.
Den eindeutigen Beweis für den wahren Ablauf bietet unter anderem der Zyklus der Sonnenfinsternisse. Dieser basiert, wie wir wissen, auf dem Bürgerlichen Kalender, und dieser wiederum auf dem tropischen Jahr. Sonnenfinsternisse, die auf Grund des sogenannten Saroszyklus (seit den Zeiten der Sumer bekannt), abgeleitet von der Umlaufzeit des Knotens (18,6134 tropische Jahre) für mehr als tausend Jahre präzise vorausgesagt werden, können zeitlich nur von einer (gegenüber der Sonne) nicht-präzessierenden Erde abgeleitet werden. Der Knoten wandert in 18,6134 tropischen Jahren 19° 20' 27" pro trop. Jahr (360° ÷ 18,6134) auf der Ekliptik um 360° zurück. Gleichzeitig muß er sich aber laut Lunisolar Präzession um ca. 20 Minuten auf der Ekliptik verschieben (die angebliche Differenz zwischem dem 360° Umlauf der Erde um die Sonne und dem tropischen Jahr). Diese Differenz würde das Zeitinterval von Knoten zu Knoten auf ca. 25,14 tropische Jahre vergrößern. Solche Werte stellen die Voraussage von Sonnenfinsternissen vollkommen auf den Kopf. Es ist mit Sicherheit nicht anzunehmen, daß die Sumer und später die Maya auf den unsinnigen Gedanken kamen, mit einem ungefähr 20 Minuten längeren Jahr herum zu experimentieren, um das genaue Auftreten von Sonnenfinsternissen zu ermitteln. Den Mond stört es nicht im geringsten, wenn er seine Schatten auf die Erde wirft, ob diese unter ihm taumelt und welche Jahreszeit sie augenblicklich hat.
Daß der Mondumlauf um die Sonne in der Tat einen 360° Zyklus hat, und dieser vom tropischen Jahr abgeleitet ist, beweist folgende mathematische Gleichung:
365,24219878 ÷ 29,53058867 (synodischer Monat) = 12,36826677 Rotationen
365,24219878 ÷ 27,32158214 (tropischer Monat) = 13,36826677 Rotationen
Der sogenannte siderische Monat von 27,321661 mittleren Sonnentagen ist eine NICHT gemessene Zeitperiode, und somit reine Phantasie. Denn nach einem 360° Mondzyklus um die Sonne verlängert sich seine Umlaufzeit gegenüber F, wie die der Erde, nur um 3,34 s. Dies bedeutet 31.556.929,31 s ÷ 86400 s ÷ 27,321582 = 13,36826826 Rotationen. Auf keinen Fall 13,36874654 Rotationen mit 27,321661 mittleren Sonnentagen von Fixstern zu Fixstern, welche die Umlaufperiode um ca. 91 s verlängern.
Somit ist der 360° Mondzyklus mit dem 360° tropischen Zyklus gekoppelt, und unser Sonnensystem umläuft nach Model II einen nicht zu weit entfernten Stern C (Sirius). Die jeweilig gemessenen Umläufe von Erde und Mond gegenüber den Fixsternen sind somit mehr als eine 360° Umlaufperiode, ebenso wie die Erde gegenüber den Fixsternen mehr als 360° rotieren muß.
Denn zwei verschiedene 360° Umlaufperioden in einer bestimmten 360° Bahn kann es einfach nicht geben.
TATSACHEN, WELCHE DER LUNISOLAR PRÄZESSION WIDERSPRECHEN:
Mittlerer siderischer Tag (tropischer- oder Äquinoktien Tag): 86164,0905382... Sekunden - absolute Rotation der Erde um ihre Achse (fest verbunden mit dem mittleren Sonnentag von 86400 Sekunden)
Siderischer Tag (Galiläischer Tag): 86164,09966 Sekunden - mehr als eine 360° Rotation der Erde um ihre Achse
Da die absolute Rotation der Erde um ihre Achse KEINE Rotation von weniger als 360° ist, sind somit
a) der tropische Mond Monat und das tropische Jahr 360° Umlaufperioden
b) ein siderischer Mond Monat und ein siderisches Jahr KEINE 360° Umlaufperioden
In der Praxis wird der präzise Zyklus der Sonnenfinsternisse (Zeit und Ort) vom Frühlingspunkt aus berechnet. Dieser fundamentale Bezugspunkt bleibt fest mit der Orientierung der Erdachse im Raum verbunden. Folglich bleibt die Halbachse des 360° Umlaufs des Mondes um die Erde, sowie die Halbachse des 360° Umlaufs der Erde um die Sonne, unveränderlich gegenüber der Erdachse.
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